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Es ist kalt. Draußen noch mehr wie drinnen. Aber man merkt auch drinnen deutlich die Kälte. Und ich höre sie sogar. An meiner Heizung. Die schaltet sich, per Thermostat- Befehlung, immer wieder ein und erhöht dann wieder die Temperatur auf die gewünschten 22,5 Grad. Ein kurzes Schnaufen – pffffffff – und wieder aus. So geht das aller paar Minuten.
Ich greife die letzten Tage trotzdem zu immer dickeren Pullovern, doch mir ist meistens immer noch zu kalt. Sitze ich längere Zeit, wird es mir noch kälter.

Meinem Meiser geht es ebenso. Denn er sitzt die allermeiste Zeit des Tages still und fast regungslos vor seinem PC. Und nun friert er dabei an den Händen. Richtige Eisfinger hat er, trotz guten 20 Grad im Raum. Nun wollte er Abhilfe. Nicht das er gar wirklich noch aus lauter Kälte zum Moosbart mutiert. Obwohl er gegen regelmäßigen Preiselbeerbewuchs auch nichts einzuwenden hätte. Ob es denn im eigenen Bart sein muss? Wohl eher nicht.

Nun musste also etwas her was seine Handgelenke wärmt, damit die Finger warm bleiben. Also habe ich ihm ein Paar Handstulpen gestrickt. Ganz einfache. Nicht mit Daumen oder so. Das würde ihn beim Arbeiten nur stören. Es wurden kurze Handgelenkmuffs angefertigt. Nichts leichter als das.

Wolle: soft merino superwash (rödel); LL 50g/100m
Maschenprobe im Rippenmuster mit Nadel 5 oder 6 (je nach dem ihr locker oder fest strickt) 14 Maschen für 10 cm – leicht gedehnt

32 Maschen anschlagen (für dünne handgelenke 28 Maschen), auf 4 Nadeln eines Nadelspiels verteilen und im Rippenmuster 2 M re, 2 M li stricken.
Nach 10 cm (oder gewünscht auch länger) Rundstricken alle Maschen rechts abketten. Fäden vernähen und fertig.

Lasst es Euch gut gehen.

 

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