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Es gibt ja eine Menge an Kürbissorten. Und doch greife ich immer wieder zum altbekannten Hokkaido. Teils aus Unkenntnis, wofür die anderen denn zu gebrauchen sind, und teils aus lieber Gewohnheit, weil ich dann weiß das er uns schmeckt.
Aber man soll auch mal gewohnte Pfade verlassen und somit griffen wir letzte Woche das erste Mal zu einem „Butternut“.

Ich fand auch schnell eine Unmenge an Rezepten für diesen Kürbis, die wirklich alle durch die Bank weg sehr appetitlich aussahen. Entschieden habe ich mich dann einmal für eine herzhafte und eine süße Variante, diesen „Butternut“ auf die Geschmacksprobe zu stellen.

Angefangen habe ich mit der herzhaften Variante und habe einen mit Hackfleisch gefüllten Kürbis gemacht.
Das stellt einen erst mal vor eine unlösbare Aufgabe, denn der Butternut hat, im Gegensatz zum Hokkaido, kein so großes Innenleben, welches man aushöhlen und danach wieder füllen kann. Der Butternut ist voller Fleisch und es gibt nur einen geringen Anteil Kerngehäuse zum auslöffeln. Desweiteren ist der Butternut sehr hart und lässt sich auch da nur schwerlich bearbeiten.

Daher kommt er erst mal eine halbe Stunde in den Ofen und wird weich gegart. Das ist im übrigen bei beiden Varianten der Fall. Nach der Ofenzeit lässt er sich so einigermaßen gut aushöhlen. Bedeutet: auch dann ist immer noch Messer- und Muskelkraft gefragt. Aber es ist möglich. Und das ist ja schon mal was.

Hier nun das Rezept:

gefüllter Butternut (2 Portionen)

1/2 Kürbis entkernen, mit
Olivenöl bestreichen,
salzen und pfeffern und in einer Backform
eine halbe Stunde bei ca. 180 Grad garen bis er weich ist. Dann den Kürbis so weit es geht aushöhlen. (Die Kürbisstücke können später mit in die Pfanne gegeben werden.)

In der Zwischenzeit
eine kleine Zwiebel und
eine Knoblauchzehe klein würfeln und mit
etwas Butter in einer Pfanne glasig andünsten.

1/2 (roter) Paprika und
eine Möhre klein schneiden und in die Pfanne geben.
ca. 200g Hackfleisch (rind und schwein gemischt) dazu geben.
Alles gut durchbraten.
Die Kürbisschnitte mit dazu geben. Dann mit
Koriander (gem.)
Kreuzkümmel
Majoran
Thymian und
Paprika (gem.) würzen. Gut verrühren. Mit
Salz und
Pfeffer abschmecken. Dann zum Schluss
1/4 Becher Schlagsahne unterrühren.

Jetzt alles in den ausgehöhlten Kürbis geben und mit
Reibekäse bestreuen.
Dann zurück in den Ofen und backen lassen bis der Käse schön zerlaufen und goldbraun ist.

Bei mir haben nicht alle Zutaten in den Kürbis gepasst. Die kamen dann einfach noch so auf den Teller dazu.
Wissen sollte man vielleicht noch dass die Schale beim Butternut nicht gegessen werden sollte. Aber von dem weichgegarten Kürbis lässt sie sich gut entfernen.
Wir haben dieses Rezept nicht zum letzten Mal gemacht, so viel ist sicher.

Lasst es Euch gut gehen.

 

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