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winter2017

Da nimmt uns das neue Jahr aber gleich mal richtig fest in seine großen eiskalten Arme. Brrr. Ja , so sieht Winter aus. Wie sonst sollten wir denn unsere kurzen Sommer schätzen …

Für mich beginnt das Jahr genau so wie auch das alte aufgehört hat. Mit jeder Menge Strohwitweabenden. Aber wie heißt es doch so schön (und richtig?) : “… Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben …” Kennt ihr ja sicher.
Aber ohne diesen ist es dann auch irgendwie immer gleich ein paar Grade kälter im Raum und so trinke ich mich Abend für Abend durch die Teeläden der Stadt. Allein schon die Namen sprechen doch für Genuss. “Herbstsonate”, “Leipziger Früchtefest”, “Rotes Früchtchen”, “Drachenprinz” und “Alt-Connewitzer Mischung” heißen meine Schätzchen zur innerlichen Aufheizung. Und bald habe ich sie alle durch. Es haben sich nun auch schon recht schnell Favoriten herauskristallisiert.
In den vergangenen Jahren trank ich ausschließlich schwarzen und grünen Tee. Im Moment mag ich einfach nur gebrühte Früchte. Weißer Tee ist aber generell auch sehr zu empfehlen. Mein Meister hingegen hat momentan  “Tulsi Orange Ingwer” für sich gefunden. Vorrangig aus Tulsikraut. Davon hatte ich vorher noch nie gehört. Jetzt schwimmt es hier im heißen Wasser. Aber auch der darin enthaltene rosa Pfeffer und der Kardamom in Kapselform sind doch eine interessante Mischung. Ja, da gibt es mittlerweile auch nichts was es nicht gibt.
Und dabei ist es schon eine Wissenschaft für sich, all die verschiedenen Ziehzeiten der Tees zu wissen und einzuhalten. Das verlangt schon nach logistischen Geschick wenn zwei was unterschiedliches trinken. Aber na gut.

Nun bekommt das neue Jahr auch wieder seine Chance ein noch besseres als das Alte zu werden. Geben wir doch die Hoffnung nie auf.
Bestimmte Erwartungen gibt es bei uns nicht. Nicht mehr. Einige Wünsche hingegen schon. Da heißt es mal: abwarten und Tee trinken.
Und: na klar, stricken.

Viel, viel, viel ist angefangen. Ein neues Großprojekt wird mich noch die ganzen nächsten Monate fesseln. Und wenn dabei die Gedanken frei kreisen können, kommen mir dabei unentwegt immer wieder neue Ideen für zukünftige Projekte, die ich auch am liebsten jetzt gleich machen möchte. Aber nur ab und zu gestatte ich mir noch was neues anzufangen. Nur dann, wenn es auch wirklich in Kürze abzuschließen ist und nicht auch noch neue Wolle verlangt.
Doch verlangt eine Arbeit an einer so langwierigen Sache eben auch einfach mal zwischendrin ein schnelles fertiges Erfolgserlebnis.

Lasst es Euch gut gehen.

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