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Der Esel gehört zu Dalmatien, wie der Schinken und der Käse. Und eine ganze Farm mit diesen süßen Langohren kann man bei Poljica, nahe Zadar, besuchen.

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Dieses Jahr haben wir es geschafft nun zum zweiten Mal zu den Eseln zu fahren. Es ist nicht so dass wir es nicht eher wollten oder es vergessen hätten, nein, wir suchten sie nur vergeblich und entschieden uns bisher für einen neuen Tagesplan. Sie waren einfach nicht zu finden. Kroatische Dörfer haben es nicht unbedingt so mit der Ausschilderung.
Und wenn schon Fernverkehrsstraßen sooo aussehen:

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Vor Jahren wurde in Nin eine gute Werbung für diese Farm im Touristenbüro gemacht. Flyer lagen dafür aus. Heute ist davon keine Rede mehr. Erst auf Nachfrage – und nach einigem hin und her: was heißt denn eigentlich ‘Esel’ auf englisch? – brachten wir es zum Glück in Erfahrung.

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Auch mit der Vorstellung, die Farm hätte vielleicht dicht gemacht und es hätte sich noch nicht herum gesprochen, suchten wir erneut lange und ohne Erfolg im bekannten Gebiet danach. Nur eben noch etwas mutloser. Denn auch die erneute Fahrtstreckeneinholung war mehr als dürftig. Es war auch unklar an welcher Strasse nach dem Kreisverkehr wohl der übergroße Eselkopf am Eingang der Farm zu sichten wäre.
Da gab es nur die eine Lösung: alle Strassen abfahren. Und es half. Der Eselkopf war schon in die Jahre gekommen, hing auf halb acht und war dadurch weniger deutlich ersichtlich. Aber zumindest gab es ihn noch. Und damit sicher auch noch die bewirtschaftete Farm. Welch ein Glück – Eselchen wir kommen …

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Die Esel freuen sich so sehr auf Besuch, dass sie auch aus der hintersten Ecke des Gatters schnurstracks angelaufen kommen. Bringt doch jeder im Austausch für das Besichtigungs- /Eintrittsgeld von umgerechnet knapp 3 €, eine Schüssel Mais mit. Und damit sind die Spiele eröffnet …

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Bis zum Treten und Beißen versucht jeder Esel an den Besitzer der Plasteschüssel zu kommen, um von ihm den meisten Mais abzuknöpfen. Die gelb und blau leuchtenden Schüsseln sind für die Esel unverkennbar und lassen alle Mäuler und Stimmchen in Rage kommen.

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Und damit bleibt es dann jedem selbst überlassen wie er es schafft die Oberhand zu behalten, sich durchzusetzen und jede Handvoll Mais gerecht zu verteilen. Vor allem an die Kleinen! Viel Glück!

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Diese einzigartige Fütterungsrunde ist für mich jedesmal eine große Freude mit dem Motto: da werd ich wieder zum Kind.

Lasst es Euch gut gehen.

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