So, nun hat es doch noch länger gedauert als ich das vor hatte, bis ich mich wieder melde. Aber jetzt ist es soweit. Und ich fange gleich mit einem Rückblick an.

Da ich mich jedes Jahr Anfang August zurückziehe und eine Bloggenentzugskur vollziehe, dachte ich mir dieses Jahr: um dem Tagebuchgekritzel doch noch gerecht zu werden, schreibe ich halt im nachhinein kurz und knapp was drüber, was denn so war.

Kurz und knapp muss ich als Erstes das Wetter zusammenfassen: war das Sommer?
Auf dem Balkon herrschte ständig Land unter. Aber wie heißt es so schön: die Natur freut der Regen. Ich bin nicht Natur. Da muss mich doch einer gründlich missverstanden haben, bei dem Wunsch nach einem eigenen Swimmingpool vor’m Haus.

Der Vollmond war groß. Größer und leuchtender [meint man] als üblich, ein übervoller Mond. Der Supermond eben. Fotos sind leider keine geglückt … macht auch nix, weiß eigentlich jeder wie ein Mond aussieht, was?

„oh captain, my captain … “
sehr traurig ist der Tod des Robin Williams. Ein inneres ‚auf den Tisch steigen‘ habe ich auch prompt vollzogen.
Seine Fussabdrücke auf Erden sind groß und dauerhaft … hab viel freude, da wo du jetzt bist

Verpasst habe ich auch so einiges.
Kuchen von den bereits Mitte August reifen Obstbäumen in der Umgebung: Äpfel über Äpfel ….

apfelbaum

Ach, so … mein Fehler … falsches Bild … aber jetzt …

apfelbaum2

…. wenn ich das mal in Kuchen umrechne … holla.

Und Mirabellen in rauen Mengen dieses Jahr. Den Baum im Hof hat allerdings der Sturm umgehauen und er wurde zu Kleinholz verarbeitet. Da gibt’s also leider kein Foto der Fülle.
Weiter weg fanden wir zum Glück aber noch viel schmackhaftere und konnten noch die Verwandtschaft mobilisieren während unserer Urlaubszeit daraus Marmelade einzukochen.

Außer den kulinarischen Highlights habe ich noch Heidis Reise mit Hudo verpasst, zumindest Teile davon, die ich jetzt auch noch nachreisen muss. Unbedingt. Denn da ist wieder so eine Mutige unterwegs, eine weitere Heldin in meiner Leserunde, nach Meike Winnemuth und Barbara Schaefer [das mädchen das gehen wollte], noch eine, die sich allein in die Welt auf macht und sie erobern will. Eine weitere, die einen unstillbaren Hunger auf neue Erlebnisse und Begegnungen hat. Großartig.

Jetzt wird also noch einiges nachgeholt und aufgearbeitet. Und ich werde auch noch von neuen oder nicht so neuen Eindrücken berichten.

Macht Euch noch einen schönen Sonntagabend und lasst es Euch gut gehen.

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