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So, etwas verspätet zwar, aber es geht weiter. Hier ist nun der 2.Teil, besser gesagt 2. Gang des Grillevents. Und jetzt haben wir sogar das passende Wetter, falls doch jemand am Grill nachkochen will.

Spaghettini „Diavolo“ ohne Wasser vom Grill

Schon fast gesättigt, ging es gleich weiter mit dem 2. Gang.
Dieser wurde erst einmal eingeläutet mit der Unterrichtstunde „italienisch kochen für anfänger“.
Da gibt es Spaghetti und Spaghettini. Warum eigentlich? Weiß keiner. Ist eben so. Klären können wir nur was was ist. Die Spaghetti sind die normal dicken Nudeln, die Spaghettini sind dünner. Wozu? Wurde nicht ganz geklärt. Ist eben auch so.
Einen Vorteil haben sie unbestreitbar. Bei diesem Gericht sind sie auf dem Grill schneller durch. Vielleicht ist eben das der eigentliche Grund Spaghettini zu kochen.? Zusätzlich könnte ich mir noch vorstellen sie schöner zu Nudelnestern formen zu können, obwohl das auch gut mit stinknormalen Spaghettis geht.

Spaghettini habe ich selbst noch nie gesehen, glutenfreie schon mal erst recht nicht. Daraus folgend nahmen wir die ganz normalen Spaghettis. Na ja klar, die glutenfreien.

Gegen Spaghettis ist prinzipiell nichts zu sagen. Die mag ich auch gern oft essen. Entscheidend für ‚gute‘ Spaghettis ist ja immer das darauf. Da gehen die Geschmäcker schon gehörig auseinander. Bolognese mag ich gern, aber nicht so oft. Mein Meister ist für Würstchen in Tomatensoße. Wir beide sind grundlegend für frische Tomaten und unbedingt viel Knoblauch. Alles andere darf variieren.

Nun erfolgte die große Ankündigung des Grillmeisters, die Spaghetti[ni]s in der Aluschale auf dem Grill ohne Wasser weich zu bekommen. Doch. Lt. Herrn Lafer geht das.
Ganz einfach. Als Sternekoch betitelt man eine Gemüsebrühe nicht einfach als Wasser. Und kann somit behaupten Spaghettis ohne Wasser zu kochen.
Das ganze Geheimnis bestand letztendlich darin, einen Gemüsebrühwürfel ins Kochwasser zu schmeissen.
Also, das war dann unsere ureigenste Interpretation. Und diese erweist sich als durchaus nachahmbar für unsere nächsten Spaghettikochrunden. 3 bis 4 Geschmacksknospen mehr bekommen da noch ihren zusätzlichen Anteil ab.

In der Grillschale wird die Gemüsebrühe nur so viel nachgegossen, wie die Spaghettinis aufnehmen können. Eine Art Risotto kochen, nur eben mit Nudeln.

Kommen wir zur Soße. Für die gibt es nun von mir leider einen Sternabzug. Die hat uns beiden nicht geschmeckt. Vermutlich lag es an den getrockneten Tomaten. Vielleicht stimmt die Angabe der Menge nicht. Uns erschien diese im nachhinein als zu hoch. Obwohl wir getrocknete Tomaten mögen. [beispielsweise im brot. dazu gibt’s auch mal noch einen post]
An den restlichen Zutaten gab’s nicht’s auszusetzen. Chili, Paprika, Schalotten, Knoblauch, Öl und passierte Tomaten sind Grundsubstanzen jeder leckeren Tomatensoße. An denen kann unsere Unzufriedenheit also nicht gelegen haben.
Na, jedenfalls schmeckt uns unsere bisherige Eigenkreation einer Soße wesentlich besser. Aber das sollte jeder für sich testen.

Da ich das Gericht aber außerdem als nicht besonders kreativ empfinde, gibt es noch einen weiteren Sternabzug.

Damit erhält es von mir 2 von 5 Sternen.

Guten Appetit.

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