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Es soll ja nun wirklich noch Leute geben die keinen Garten haben. Eigentlich unverständlich. Gehört er doch fast schon wieder zur Grundausstattung jeder Kleinfamilie.
Ganz klar: Wer was auf sich hält ißt sein EIGENES Obst und Gemüse. Bei diesen Lebensmittelskandalen.
Gut, alle Häuslebauer sind eh‘ fein raus. Da wird das Gartenland sozusagen gratis mitgeliefert. Bei den Baugrundstücken, bei denen das zugehörige Ackerstückchen geradeso Platz für die Wäschespinne und die Sandkastenmuschel lässt, spricht man vom green strip give away. Mit viel Glück ist dieses Stück so großzügig, das Hemden und Hosen nicht über des Nachbars Zaun flattern.
Bei anderen Buddelfreunden verhindern leider viele Restriktionen der Vereine des beliebten Grüns die Eintrittsbereitschaft in das Pachtstück. Zuviele Vorgaben für zeitlose Workaholicer. [Und somit verfallen weiterhin Häuschen und Schuppen und rostige Regentonnen.] Für Anrainer ein harter Kampf gegen die Zeit. Die Beseitigung des Unkrautes aus dem verwilderten Nachbargarten, welches sich queckegleich herüberwindet um es luftiger zu haben, macht ihnen zumeist mehr Arbeit als die Vernichtung ihrer eigenen Spontanvegetation.
Wer will das?
Drum sei schlau und werde gänzlich autark.
Ich habe eine Lösung gefunden, die mich völlig überzeugt hat. Aus mehreren Gründen.

foto: etsy.com

Dies ist der ultimative Klein(st)garten ohne Verpflichtungen. Damit hat man seinen Garten nun endlich immer im Auge. Keine Pacht, keine Fahrtkosten und
-zeiten, überschaubare Anschaffungs- und Betriebskosten.
– Herz, was willst du mehr? Und es obliegt der eigenen Entscheidung, was und wieviel gepflanzt wird. Und ob überhaupt jedes Jahr.
Ab und zu durch ’ne Pfütze geradelt, erspart sich der Microgärtner zudem das Gießen.

Ich wünsch Euch eine schöne und erfolgreiche Pflanzzeit. Endlich ist auch das ersehnte Wetter dazu da.

Lasst es Euch gut gehen an diesem Sommersonntag.

 

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