endlich wieder da … 1. mai – diesmal interaktiv mit forelle

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Ja wo war er denn die letzten Jahre, der Herr Lafer? Schmerzlich vermisst haben wir ihn. War doch sein Grilltag eines DER Highlights für uns. Ich habe keine Ahnung warum das Grillevent so lange ausgesetzt wurde und ich habe auch an eine Fortsetzung schon gar nicht mehr recht geglaubt. Und plötzlich wollte es der Zufall, dass ich selber nach Stichworten zum Grillfest suchte und dabei plötzlich einen Eintrag zu 2017 fand. Dem musste nachgegangen werden. Mit Erfolg!
Das war im Februar. Und seither sitze ich nun gespannt wie ein Flitzebogen auf heißen Grillkohlen und kann es kaum abwarten nach so vielen Jahren endlich wieder einen gemeinsamen Grilltag zu erleben. Was wird das schön. Und wie freue ich mich schon wieder auf beste Unterhaltung mit toller Musik und diesem anschließend klassischem Gefühl: indennächstendreiwochenesseichnixmehr.

Am 1. Mai um 13.00 Uhr geht es los. Die Zeit ist immer gut gewählt, da einiges vorzubereiten ist was meist den ganzen Vormittag voll in Anspruch nimmt. Waschen, Schälen, Schneiden. Alles abwiegen und bereitstellen.

Die Zutatenliste ist schon bekannt, die Rezepte gibt es gewöhnlich frühestens einen Tag vorher, wenn nicht gar erst am 1. Mai Vormittags. Da heißt es dann wieder: schnell in den Druck.

Beim Blick auf die Zutatenliste gehen nun schon im Haus weiche welten sofort die Spekulationen los was genau wir denn aufgetischt bekommen. Und da sehe ich schon mal die ersten kleinen Problemchens auf uns zukommen: frische Forelle? Wir bekommen hier zwar schon so einiges an frischem Fisch, aber Forelle? Termingerecht? Könnte schwierig werden. Müsste dann ersetzt werden. Das geht aber auch immer recht gut. Da muss man etwas flexibel bleiben.

Vorspeise wird mit Sicherheit ein Salat sein. Romana, Tomate, Gurke, Zwiebeln  – ist eigentlich klar. Die Hähnchenbrust könnte als Streifen das Salatbett noch krönen. Mal sehen.
Zum 1. Gang wird dann sicherlich die Forelle serviert. Vermutlich mit einer Kokosmilchsoße. Und dann wollen die vielen Kräuter ja auch noch wohin. Das finde ich auch sehr lecker.
Der 2. Gang kann eigentlich nur aus dem Rinderhack bestehen. Ich hoffe auf eine Kombi mit der Honigmelone. Biiitte. Da stehe ich drauf. Und da zusätzlich gewässerte Holzspieße gefordert sind, setze ich hier ganz stark auf eine Art Cevapcici am Spieß. Yeahh. Das klingt alles schon mal sehr gut.

Zum Abschluss wird es  – wie immer – süß. Laut Liste brauchen wir einiges an Mehl, dazu Erdbeeren, Erdbeermarmelade, Honig, eine Mango, Quark und Schmand. Mhhmmmm, braucht das noch eine Erklärung? Für mich klingt das alles zusammen verdächtig nach einem leckeren Kuchen. Und dieser wird vermutlich in den Kaffeetassen gebacken. Auch nicht schlecht.
So, und nun habe ich Hunger.

Aber na klar, es wäre doch gar kein echtes Lafer – Hardcore – Grillen, gäbe es da nicht noch ein winziges I-Tüpfelchen. Und diesmal? Na, mal gucken:
Da wird noch eine große Dose gebraucht. Mit Deckel! Das lässt jetzt schon einige Vermutungen sprießen. Soll etwa der Fisch dahinein?
Ich bin sowas von erwartungsfroh.

Ein paar Tage noch und dann geht es los. Ich freue mich drauf und mein Meister ist auch kaum noch zu halten.
Ich werde sehr wohl drüber berichten. Aber noch viel besser ist es selbst mitzumachen. Bis dahin wünsche ich Euch geschmacklich leckere Träume.

Lasst es Euch gut gehen.

draußen mit rex

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Nun geht endlich die Freiluftsaison wieder los. Da jubelt mein Herz. Denn da lockt nicht nur der Balkon, sondern vielmehr alle wilden Plätze auf denen man Picknick machen kann. Vorzugsweise mit Wasser vor der Nase – bitteschöön.

Und dann, wenn sich vor den Kleingartenanlagen die Parkplätze füllen und schon über so mancher Parzelle Grill-Qualm aufsteigt, weiß man, jetzt geht’s bald wieder los. Aber spätestens wenn wieder die Wohnanhänger über die Straßen gezogen werden ist es endgültig soweit. Das Leben findet wieder draußen statt.

Ja gut, nun ergreift nicht gleich jeden das ursprünglichste, das einfachste Leben in und mit der Natur. Ich denke dafür muss man geschnitzt sein. Die einen lieben es, die anderen können damit eben gar nichts anfangen. Auch gut so.

Bruni Prasske “… war schon immer ein Draußenkind.” Und solche Kinder finden in ihrem Leben irgendwann den Campingplatz für sich oder sie kommen auch von genau dort. So wie ich. Ich möchte mich nämlich auch als ein solches Draußenkind bezeichnen.
Meine halbe Kindheit und Jugenzeit habe ich außerhalb der Wohnung zugebracht und meine Eltern hatten stets Mühe und Not mir einzutrichtern, doch spätestens 18.00 Uhr zu Hause zu sein.

Das Schönste aber waren für mich generell die Freiluftzeiten auf dem Zeltplatz. Ja, bei uns hieß der noch so! Seit ich drei Jahre alt war verbrachte ich, nur mit wenigen Unterbrechungen, jeden Sommerurlaub im Ruppiner Seenland im Zelt. Teilweise auch mit den Großeltern. Wir waren draußen. Und wir waren am Wasser. Das war meine Zeit! Und genau dort gab es eine Menge davon. Und genau dieses Draußenleben prägt unheimlich, kann ich sagen.
Das letzte Mal verbrachte ich, glaube ich, 1995 in einem Zelt. Danach nie wieder. Aber die Sehnsucht nach Wiederholung bleibt bestehen.

Nun ist das Campen natürlich komfortabler in einem Wohnwagen, das ist klar. Strom, ein Bett und Wasser, und kein Wasser von unten bei einem übermäßigem Regenguss. Da lebt man im Zelt spartanischer. Mit Wasserkanister und Petroleumlampe.
Nutzt man so einen Wohnwagen auch noch allein, reicht durchaus auch ein kleines Exemplar. Wäre da vor dem Vergnügen nicht nur immer noch die Arbeit mit dem Schweiß. Da verspricht nämlich auch der Kleinste einen großen Aufwand …

Bruni hat es so gewollt und sie hat es geschafft. Einen richtig schäbigen Wagen hatte sie da über eine Annonce ergattert und sie hat ihn aufgehübscht, so dass ihn jetzt jeder gern anschauen mag. Mich hat das sehr neugierig gemacht.
Und seit dem Lesen ihres Buches schaue ich doch tatsächlich auf alle Fabrikate dieser Hänger, vielleicht in der Hoffnung mal genau so einen wie ihren Rex auf der Straße zu sehen.

Nun steht Rex am Ende doch noch fein geschniegelt, neu eingerichtet und voll tauglich am Elbstrand und Bruni lernt das Campingleben von der Pike auf kennen. Und da will auch einiges gelernt sein. Denn schon so eine Gasprüfung ist eine heikle und lehrreiche Sache.
Heute gibt sie selbst Campingneulingen wertvolle Tipps und freut sich riesig drüber sie in das Campingleben einführen zu dürfen. Sie hat nun in dieser Gemeinschaft ihr abgeschottetes und entspanntes Leben im Sommer gefunden. Und wäre ihr Campingplatz nicht für Besucher gesperrt, wäre es mit der Entspannung sicher gleich vorbei.
Während des Lesens hatte ich bereits Pläne (einschließlich etwaiger kuchenauswahl für den backtag) für eine baldige Besuchsfahrt geschmiedet. Leider umsonst. Wie vielleicht auch schon viele andere. Schade.

Nebenbei freue ich mich aber für sie über das Kennenlernen und jetzige Zusammenarbeiten mit Berger – auch dies ein ganz spezielles Thema im Buch. Ich nämlich kenne diesen Versandhändler bereits seit etlichen Jahren, obwohl ich schon lange nichts mehr mit Camping zu tun habe. Aber die angebotenen Artikel sind auch für viele andere Lebensbereiche durchaus ein Gewinn. Und ich habe ihr Buch überhaupt erst über die Suche eines Campingartikels bei Berger gefunden. Da siehst’e mal Bruni. So kann’s auch kommen.

Ein sehr unterhaltsames Buch – auch für alle Nichtcamper.

Dies war nun heute auch mein Beitrag zum Welttag des Buches.
Es lebe das Buch.

Lasst es Euch gut gehen.

und abends dann rührei

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Wie viele Jahre habe ich schon kein Ei mehr ausgeblasen? Ich kann es nicht sagen. Jedenfalls ist das lange her. Sehr lange. Jetzt aber, für noch eine schnelle Osterdekoration, packte es mich mal wieder dies zu tun. Und ich war erstaunt dass mir das auch gleich beim ersten Versuch so gut gelungen war. Dabei ging, soweit ich mich noch dunkel erinnern kann, schon gern schnell mal eins zu Bruch.

Dieses bunte Osterei habe ich erst streifenweise mit einem Klebestift ringsrum eingerieben und dann Faden um Fädchen in Runden auf das Ei gewickelt. Zum Schluss einen langen Faden um ein Streichholz geknotet und in die Öffnung gesteckt.
Ein Fädchen hatte einen Knoten. Da ich aber schon beim wickeln war und das Garn dazu noch recht kurz, wollte ich es nicht abschneiden. Also habe ich es einfach gleich mit eingearbeitet. Offiziell ist das natürlich! eine Schleife. Klar, oder?

Und so beim wickeln und bekleben stellte sich mir dann gleich die Frage: was war zuerst da? Die Wolle oder das Ei?

Ich wünsche Euch schöne Osterfeiertage, auch wenn der Frühling momentan anderweitig zu tun hat …

Lasst es Euch gut gehen.

augenblick verweile doch …

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Das kleine Glück lässt sich schon gern mal planen. Das Große hingegen ist sehr launisch unterwegs, furchtbar scheu und lässt sich mal so gar nicht einplanen. Es kommt daher nur sehr selten, dann aber immer urplötzlich um die Ecke geschnipst…

Letztes Wochenende haben wir natürlich das Wunderwetter genutzt. Am ersten Tag im April schon das erste Picknick im Jahr? Wir konnten uns nicht erinnern dass das schon jemals der Fall war. Aber da gibt es keine Gesetzgebung drüber, und somit wird mitgenommen was sich darbietet. Und der Tag bot noch so einiges.

Wir waren beide noch nie in Freiberg und die Strecke dahin zeigte sich auf der Karte auch als nicht zu lang. Diese Stadt besitzt zudem ein Schloss und das ist für uns allemal Begründung genug sie heimzusuchen. Also planten wir einen kleinen Städtetrip mit anschließendem Picknick und späterem Faulsein auf Feld oder Flur.

Was war das Wetter aber auch schön. Zum ersten Mal ohne Jacke unterwegs. Das sind einfach die besten Momente, gerade für so einen Klapperkasten wie mich.

Wir waren von Freiberg richtig überrascht. Diese Stadt ist wunderschön und heimelig. Sie bietet alles was sich ein Besucherherz nur wünscht. Na gut – außer lange Öffnungszeiten. Was aber wiederum auch seinen Vorteil hatte. Der Meister nämlich hätte mir sonst wer weiß wie viele erzgebirgische Räucherosterhasen (! – jaahaa –die gibt es wirklich) nach Hause geschleppt… puuhh, was haben wir das aber mal galant umschifft…
Reicht doch aber auch wirklich zu, dass der Zündelmann jährlich zu Weihnachten seine große(n) Stunde(n) hat! (dass das aber auch solch weitreichende folgen haben muss, wenn einer mal was mit feuer legen und sprengstoff zu tun hatte – du meine güte).
Also gleich die nächste indoor Qualmerei konnte ich somit erst mal abwenden. Obwohl: gibt es Schokoladen-, Fondant- oder Marzipanduft als Räucherkegel? Ähh, doch lieber nicht.

In Freiberg waren aber dennoch allerhand an Läden geöffnet. Vor allem aber die zahlreichen Kaffee’s. Eins schöner als das andere. Vor allem mein Meister liebäugelt zu passender KaffeeZeit dann bereits mit einem Kuchenstück. Er war sich über die Wahl des zu bestürmenden Kaffee’s aber recht uneins und konnte oder wollte sich erst für keines so richtig erwärmen, und wir waren schon drauf und dran die Stadt wieder zu verlassen. Dann schließlich wählten wir doch noch ein sehr schönes Eckcafe für das unsere aus. Welch gute Wahl!

Bäckereien oder Konditoreien strafe ich im allgemeinen eher mit Missachtung. Für die Meisten ist ein glutenfreies Angebot kein Thema. Klar gehe ich trotzdem mit rein, aber natürlich nur mit mäßigem Interesse. Lustig ist dann allerdings immer wieder, dass MICH mein Meister aussuchen lässt was ER denn nehmen soll.


Nachdem nun alle Teilchen des Meisters schon fertig verpackt waren, machte er in diesem Freiberger Cafe noch eine leckere Entdeckung: es gab tatsächlich einige Teilchen für mich! Unglaublich! Damit rechne ich doch gar nicht. Mein erster Impuls: ‘von jeder Sorte bitte sofort ein Stück einpacken’. Habe ich natürlich nicht gemacht. Aber es wurden reichlich viele. Und was soll ich noch dazu sagen? Kann man in einer solchen Konditorei etwas falsch machen? Natürlich nicht.
Die Oberkrönung von allen leckeren Tortenstücken war dieses Himbeerichbinimhimmeltörtchen. Das hatte einen Marzipanboden! Hilfe! Auf sowas muss man mich doch vorbereiten. Möglichst einige Tage vorher. Und ja – ich gebe es zu – ich habe es sogleich höchst unschicklich verschlungen. Und damit war der Tag für mich eigentlich schon durch. Ich fühlte mich wie gedopt.

Aber dann fanden wir doch auch noch einen so schönen Platz unter freiem Himmel, gleich an der Mulde. Dort genossen wir unser vorbereitetes Picknick in Form eines leckeren Süppchens. Und später dann streckten wir die Beine aus, schauten in den Himmel und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen und waren einfach nur da. Einfach Genuss pur.  Strickzeug hatte ich natürlich auch dabei, war aber schließlich gar nicht mehr dazu fähig überhaupt noch einen klaren Gedanken dafür übrig zu haben. Halleluja! Es lebe das unerwartete große Glück.

Lasst es Euch gut gehen.

ich wär’ so gern eine blumenfee

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Zugegeben, ich bin wirklich nicht der Insektenfreund schlechthin. Bei jeder Spinne kreische ich nach meinem Meister. Und da macht es die vielleicht geringe Größe auch nicht viel besser, wenn das Monster schnell rennen, oder noch schlimmer: springen kann … Und dann sind die doch auch wirklich noch überall. Gerade die Letzte erst (nicht so ganz ‘miniformat’) versetzte mir gleich am Morgen einen höllischen Schreck, als sie mir aus einer Pfanne entgegen kam, die ich dem Geschirrspüler entnahm! Die bekam aber Beine! Über Nacht hatte sie sich dort einfach gezielt auf die Lauer gelegt! Wie? Keine Absicht und so? Wer will mir denn das noch weismachen?

Aber ja, ich weiß natürlich um die Nützlichkeit der kleinen Viecher und würde auch keines zertreten oder gar erschlagen. Für diese Gelegenheiten stehen immer Gläser bereit, um sie einzufangen und an die frische Luft zu setzen.
Aber ganz sicher gibt es nun auch die Leute, die von Insekten geradezu nur so schwärmen. Da kann ich mir neben dem süßen roten Käfer mit den vielen weißen Punkten wirklich kein einziges vorstellen dass ich zum Haustier haben wollte. Aber: sie erfüllen nun mal auch einen weiteren, wirklich guten Zweck. Sie ernähren viele Vögel. Und da gibt es seit längerem ein echtes Problem.

Habt ihr nicht auch schon bemerkt, dass die Anzahl der Vögel in den letzten Jahren rapide abgenommen hat?
Noch vor wenigen Jahren haben wir hier fast unzählige Vogelarten zählen können. Jetzt aber sind es gerade noch die Klassiker wie Spatz oder Blau- und Kohlmeise. Kein Kleiber mehr, kein Dompfaff, kein Grünfink, kein Rotkehlchen und auch keine Stare oder Grasmücken (u.a.) kommen mehr ins Futterhaus.
Der Grund an diesem Rückgang der Vogelpopulation liegt am Fehlen der Insekten. Und warum fehlen wiederum diese? Das liegt zum größten Teil an den Pflanzenschutzmitteln, die bei uns eingesetzt werden. Da wäre zum Beispiel dieses Glyphosat zu nennen. Es macht die Wildpflanzen tot, die die Insekten brauchen, und so haben wir den Teufelskreis.
Braucht es nun erst gar keine Vögel mehr, um endlich die Beweise über diesen Zusammenhang auf den Tisch legen zu können? Meiner Meinung nach wäre das doch etwas zu spät!

Und was macht man nun, bis sich die Politik entscheidet? Ich denke: viele Blumen wachsen lassen.
Seit vielen Jahren sind wir schon begeisterte Fans von guerilla gardening. Wo nur immer es ging haben wir schon Blumensamen verstreut, da gab es diesen Begriff noch gar nicht. Ich freue mich aber sehr, das es jetzt so bekannt ist und schon fast zum guten Ton gehört dabei mitzumachen. Und vor allem, dass es dazu auch so ein vielfältiges Angebot gibt. Angefangen von den Blumenbomben aus einer Ton-Erde-Mischung, die sich im übrigen auch sehr gut selbst herstellen lässt, bis hin zu solch Streudosen wie wir sie dieser Tage fanden. Davon standen mehrere, und jede mit einer anderen so schönen Mischung zur Auswahl, bei dem Anbieter mit dem blauen E.
Wir werden die Bienen- und Schmetterlingsfreundliche Sorte verteilen, die zweite Dose wird an einen anderen Blumenfreund verschenkt.
Auf das es bald gedeiht und blüht und schmeckt. Für die Insekten. Für die Vögel.

Lasst es Euch gut gehen.

also ich wär’ dann soweit …

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Also heute ist Frühlingsanfang. Nun ja. Muss einem gesagt werden. Denn da draußen sieht es bei uns noch nicht danach aus. Nach einem kurzen nachguckerchen seitens der Sonne heute morgen, hat sie sich entschieden: nee heute nich! Und seitdem bleibt die Sonne mufflig, und hier bleibt es konsequent grau. Na ja.

Ich aber bin schon seit Wochen auf Frühling eingestellt. Wenn mich dann noch die Müdigkeit immer mal wieder gewaltig umhaut, kann er auch nicht mehr weit weg sein.
Mit meinem neuen Schal habe ich mich für einen gelb leuchtenden, sowie auch kuschlig weichen Frühlingsstart entschieden.

Einfachheit siegt bei diesem Modell. Ein Strang von 100g Wolle sind hier im einfachen glatt rechten Muster verarbeitet. Dieser ist dann flexibel einmal oder mehrfach gewickelt tragbar. Einfach herrlich. Einfach frühlingsfit.

Anleitung:

100 g weiche Wolle, in Eurer gewünschten Farbe und Zusammensetzung, passend für Nadelgröße 2-3 und einer Lauflänge von 400 m.

46 Maschen mit Nadel 3 (wenn ihr locker strickt) oder Nadel 4 (wenn ihr fest strickt) anschlagen und glatt rechts stricken (hinreihe rechte maschen, rückreihe linke maschen).
Beginnt und endet immer mit einer Randmasche. Diese in jeder Hin- und Rückreihe als eine rechte Masche stricken.

Bis zum Ende des Garns weiter im Muster stricken und mit einer Rückreihe enden.
Dann alle Maschen locker rechts abketten.

Lasst es Euch gut gehen.

 

wer höher hängt lebt länger

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Meine eben noch entspannte Sonntagslaune kann schon mal ganz schnell in den Keller rauschen. Oder sich auch eben von genau dort derart gesinnt entwickeln und ebenso gereizt dann schnell nach oben schießen. So letzten Sonntag geschehen.
Bei uns gehen nämlich ganz eigenartige Merkwürdigkeiten im Keller vor sich. Und wir konnten diese auch immer noch nicht zur vollständigen Aufklärung bringen.

Nichtsahnend, aber hochmotiviert, wurde am Wochenende bei uns schon mal der Balkon so langsam frühlingsfit gemacht. Dabei wurde im Keller auch gleich nach allen austreibenden Töpfen und Töpfchen gekramt die ins Licht und in die Wärme wollen. Und was schreit da sonst alljährlich als erstes laut nach dem Weg ins Obergeschoss? Natürlich: unser Feuerwerk! Die Bonfire. Und was mussten wir nun entdecken? Sie konnte gar nicht mehr schreien. Sie ist nicht mehr. Also die große alte Knolle. Ihren Ableger, die etwas kleinere Tochter, gibt es noch. Aber die Mutter, unser ganzer Stolz, ist nicht mehr da. Einfach weg. Geklaut.? Der Blick in die Hängeampel offenbarte ein Loch in der Erde. Wie rausgehoben. Also wirklich!
Der Dieb hätte doch Bescheid geben können, wenn er so heiß auf unser Pflänzchen ist. Man hätte sich doch einigen können. Es lässt sich doch über alles reden.

Die Ampel stand in Kniehöhe auf einer Kiste. Ist das zu unsicher für eine Pflanzenlagerung? Etwa zu leicht entwendbar? Merkwürdig ebenso: das gebuddelte Loch im Blumenkasten gleich daneben. Genau zwischen den Vorjahresstauden. Ziemlich am Rand des Kastens. Aber da fehlt weiter nichts. Zumindest auf den ersten Blick nicht. Außer der Erde natürlich, und das ist auch nicht gerade wenig. Es sieht aber ganz eigenartig unterhöhlt aus. Welcher wilde Hamster war denn da nur am Werk?

Es geht doch wohl keiner in einen Keller, nur um eine Begonie zu klauen. Das haben wir gleich ausgeschlossen. Also kann es doch nur ein Fressdieb gewesen sein. Der kann aber auch nur eine Maximalgröße haben. Alles andere kommt doch gar nicht durch gekippte Fenster herein. Mauerlöcher sind ja auch nicht zu finden.
Es kann auch nicht der gesamte Wintervorrat desjenigen gewesen sein. Denn vor wenigen Wochen war noch alles da, soll heißen: drin. Also bloß schnell gefressen und schnell wieder weg? Oder gleich die ganze Knolle geklaut und abgehauen? Die ist nicht gerade leicht.
Wer also hat Interesse an einer derart großen Blumenknolle?
Es sind aber auch so gar keine weiteren verdächtigen Spuren auszumachen. Kein Gekrümel von Erd- oder Pflanzenresten auf dem Boden und auch keine sonstigen unappetitlichen Hinterlassenschaften! Sehr kurios.

Ein schwacher Trost nur, dass wir noch das Töchterchen haben. Denn Mama wurde immer dicker und sprengte schon ihren Topf. Wir mussten sie schließlich teilen. Bei solch einer kompakten Wurzel ist das auch ein kleines Wagnis, aber der Mühe immer wert! Die Tochter dankte es uns auch und blühte bereits im letzten Jahr wie die Mutter zu ihrem Einzug.
Zum Glück hing sie nun im Winter in der Ecke an der obersten Sprosse des Kellerregals. Vermutlich außer Reichweite des Diebs. Aber aus eben dieser sicheren Entfernung musste sie nun trotzdem den feigen Angriff auf ihre Mutter miterleben. Und nachdem wir nun noch in der letzten Saison überlegten, wem wir in Zukunft einen weiteren Ableger der Bonfire androhen, hat das Schicksal darüber anders entschieden. Nun werden vorerst alle Hände schützend über unsere rot leuchtende Schönheit gehalten und dabei wird gleich gehofft dass der selbe Platz im nächsten Winter wiederholt ihr Leben wahrt.

Abschließend bleibt mir dazu nur noch zu sagen: Frechheit!

In lieber Erinnerung an die Frau Mutter:

Lasst Euch von dem sonnigen VorFrühling beschwingt in den Tag schubsen.

Lasst es Euch gut gehen.

meister petz

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Das Wetter sieht einfach immer noch nicht nach Frühling aus. Heute finde ich es besonders grässlich. Es ist nur grau und regnerisch. Einfach zum abgewöhnen. So viel warme Gedanken kann ich mir doch gar nicht machen wie ich bräuchte.


Dabei meldet sich auch noch meine leichte Erkältung aller paar Tage wieder und will so gar nicht von mir lassen. So was penetrantes. Das zehrt auch etwas an den Kräften. Aber es kann ja nur besser werden. Das Wetter meine ich.

Und nun zog vor einigen Tagen auch noch ein Eisbär bei uns ein. Alle Hinweise, darauf dass der Winter doch endlich vorbei ist, ignorierend, macht er es sich bei uns so richtig gemütlich. Ich glaube ich muss die Heizung noch ein bisschen mehr aufdrehen. Selbst ihm war es zu ungemütlich da draußen. pahhh

Aber eigentlich will ich ihn ja auch gar nicht wieder vertreiben. Denn dafür ist Meister Petz einfach zu niedlich. Noch nicht ganz perfekt, aber recht niedlich.
Am liebsten würde ich Meister Petz seinen Schal stehlen. Mach ich aber nicht. Hat auch nicht so meine Kragenweite. Soll ihn nur behalten.

Ich bin dann mal wieder Tee kochen …

Lasst es Euch gut gehen.

 

für große köpfe

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Nun noch einmal eine Mütze zwischendurch. Das ewige Großprojekt muss dringend immer mal wieder aufgelockert werden, sonst wird man rammdösig. Es ist andererseits aber derart entspannend, dass mir unentwegt neue Projekte in den Kopf schießen, die auch gleich umgesetzt werden wollen. Und da sich mein Projekt ja noch einige Monate hinziehen wird, ist es nur zu erfreulich, zwischendurch mal ein fertiges Stück anzuschauen.

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Diese Mütze ist nicht für mich, sondern für Euch gedacht. Und speziell für diejenigen, die es ansonsten vielleicht schwer haben mit der Mützensuche. Weil: sie ist für echt große Köpfe oder auch für Köpfe mit viel Haar zum unterbringen. Das ist eher ungewollt so, aber auch nicht wirklich falsch. Nach Maschenprobe und errechnen der Umfangsgröße hielt sich die Wolle am Ende mal so gar nicht mehr daran. Sie ist kuschlig, sie ist flauschig, sie lies sich bestens verstricken, aber sie ist auch so gar nicht zum wieder auftrennen. Und warum auch immer, beim stricken wurde sie letztendlich nun doch viel größer als ich das wollte und dachte. Aber ich bin mir sicher, auch sie wird einen Liebhaber finden, denn ich finde sie richtig toll.
Sie kommt obendrein mal wieder als weiteres Spendenprojekt ins Lädchen. Also: tragen und gutes tun.

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Die Mütze ist ein längerer Beanie und ist zum größten Teil aus Merino Wolle. Daneben noch Baby Alpaka und Polyamid – welches für eine gute Stabilität spricht.
Es ist keine dicke Mütze. Also nicht für die eisigen, sondern eher für die kühleren Tage. Aber auch davon gibt es mehr als genug. Sie ist außerdem auch nicht festgelegt auf Männlein oder Weiblein, was mir besonders gut gefällt, und sie ist unheimlich leicht und weich. Also: ein paar Mützentage wird es sicherlich noch geben. Und diese will getragen werden.

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Lasst es Euch gut gehen.

zarte beginner

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Drei Sonnenstrahlen, oder waren es vier?, trieben uns am Sonntag aus der Höhle. Jetzt wird alles an Frühling aufgesaugt was das Wetter nur hergibt. Momentan lechze ich regelrecht nach wärmenden hellen Lichtern. Da ist es ein Muss einen einigermaßen sonnigen Nachmittag ein paar Stunden draußen zu verbringen und sich die Beine zu vertreten.

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Unser nahes Wäldchen wurde immens gerodet. Aber zum Glück bleibt das meiste Gestrüpp für die Kleintiere an Ort und Stelle liegen. Und obwohl es derzeit überall nun recht kahl aussieht, ist es beim genauen Hinsehen doch voller Leben.

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Erst recht bin ich darüber so froh und zehre immer noch davon, sehe ich heute aus dem Fenster in das stürmische Grau. Auch wenn ich schon die ersten Kätzchen an der Weide leuchten sehe.
Die erste Bärlauchprobe wurde auch gleich vollzogen und für sehr gut befunden. Auch davon bitte bald mehr … vom Frühling sowieso.

Lasst es Euch gut gehen.