wie lange noch? … dann lieber noch ’ne mütze

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Meine Familie staunte am Samstagmorgen nicht schlecht beim Blick aus dem Fenster. Der Winter war zurück und alles war weiß. Das war unserer gesamten Meinung nach gar nicht so gemeldet worden.
Und ich habe nun dabei auch gleich feststellen dürfen, dass mein ach so inniges Verhältnis zum Winter in dieser Saison doch schon merklich abkühlt. Um es klar zu sagen: ich mag ihn nicht mehr ganz so. Meinetwegen muss er also nicht wieder vorbei schauen.

In mir wachsen hingegen langsam die Frühlingsgefühle. Das merke ich deutlich daran, dass ich schon nicht mehr an allen Hyazinthen- oder Tulpentöpfen einfach so vorbei gehen kann. UND: ich denke auch schon immer öfter und ernsthafter über Frühjahrsputz nach! Hooohh – mal ganz langsam.

Zunächst sind im Haus weiche welten nämlich immer noch alle ziemlich verschnupft. Also alle zwei. Obwohl mein Meister heute schon der Genesung entgegen sehen darf. Der Glückliche. Ich hingegen ziehe etwas lahmar… ig hinterher und hoffe dabei dass daraus nicht wiiieder ein pingpong Spiel wird. Alles schon dagewesen.
Zum Glück hat aber auch alles seinen harmlosen Verlauf bei uns, darüber bin ich am frohsten. Ich entwickle Panikattacken gegen die große angstmachende Influenza. Keine Ahnung wie die sich auch noch auf meine chronische Gastritis auswirkt… oder schlimmer noch: auf meine Laune, der Stricklust oder der aufkeimenden Putzwut. Boahh, bloß nicht dran denken.

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Auf alle Fälle habe ich noch meine Mütze fertig bekommen. Und damit kommt sie noch in den letzten Wintertagen gut zum Einsatz und kann mich richtig mollig warm halten. Und das ist ja immer noch nötig.

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garn: yak (lang yarns) ca. 70g der farbe 026 beige
muster: lamana  (zopfmuster abgewandelt: auf den kopf gestellt)
bommel: possum

Lasst es Euch gut gehen.

winterträumchen

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schoenh1Schönheide wurde von uns bisher traditionell ausschließlich zur Heidelbeersaison besucht. Na klar, wegen der Heidelbeerernte natürlich. Die ist dort ziemlich sicher und reichhaltig. Und es gibt außerdem gleich neben den vielen großen Heidelbeersträuchern auch einen schönen Stausee. Diesen kann man umwandern, an ihm sitzen und picknicken und vor allem: in ihm kann man dann auch gleich noch baden gehen. Also wirklich kompakt optimal für uns zu dieser Zeit.

schoenh7Das ist auch nicht steigerungsfähig. Aber änderlich. Den neuen Blickwinkel verschafften wir uns am Wochenende. Denn Schönheide im Winter – das war Neu. Und natürlich anders.

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schoenh8Nun liegt es auf der Hand dass ein Besuch des Erzgebirges im Winter nicht minder beachtlich ist.

schoenh9Doch das es so ausgesprochen Spaziergangs- na, ich wills mal freundlich sagen – gewöhnungsbedürftig – ist, stellte uns vor Probleme.

schoenh5schoenh11Am Parkplatz angekommen ging es wenig später gleich los. Die ersten Loipenspuren auf dem Feld daneben konnte man noch gut nebenherlaufen. Doch nach der ersten Straßen Überquerung standen wir auf einer Waldlichtung, und das Loipen –begleiten war nun schon eine Herausforderung. Denn dort war plötzlich die Nebenspur für die Ski Sprinter nicht mehr verdichtet. Also nicht fest. Und das bedeutet bei jedem Schritt Einbruch in den Schnee bis zu den Knien. Wer das kennt, kennt auch die Kraftanstrengung die es dazu benötigt wieder raus zu steigen und weiter vorwärts zu kommen.

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Nun gab es glücklicher- und unglücklicherweise einen Tag später einen Wettkampf im Langlaufski und es waren unter anderem auch jede Menge Skiläufer zum trainieren unterwegs. Uns konnte daher ein Wachposten über Loipen und sonstige präparierte Wettkampffläche Auskunft erteilen, diese Skispuren doch bitte nicht weiter zu verfolgen, aus dem Grund der vermutlich unüberwindbaren Fläche so im Allgemeinen. Es war nicht verboten, nein. Aber eben unsinnig.

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Mit einer Alternativauswahl am Waldrand verwies er uns an die bereits verdichtete Seite und schwupps kamen wir wieder gut voran. Nur waren jetzt auch nicht verlässlich alle Waldränder derart gut fussgängertechnisch präpariert, und beim näheren herantreten versanken die Beine urplötzlich bis zur Hüfte im Schnee. Der Hintern nass, die Stiefel voll Schnee, einschließlich der Kamera. Vom Meister hinter mir nur das große Bedauern dass ER jetzt nicht gerade die Kamera in der Hand hält … und das waren nicht etwa Sorgen ums Gerät.

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Ihn hätte fast ein Sturm in Form eines trainierenden rasenden Langläufers umgehauen, der ebenso der Meinung war sich auf der richtigen Seite der Loipenspur zu befinden. An dieser Stelle kann es keinen langen Streit geben, sondern nur das schnelle handeln.

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Beim erneuten Kreuzen des Langläufers wiederholter Runde, der keuchende Satz: “Da haben wir aber noch mal Glück gehabt”. Ja, das war wohl so. Genau wie ich und die Kamera. Alles heil, alles trocken. Und die Erkenntnis: der Schnee im Erzgebirge wird von Flachländern allgemein doch immer noch gern unterschätzt. Der Tiefe wie auch der Geloipte.

schoenh13Und weil das ganz sicher so ist, wurde uns auch der Zugang zum See verwehrt. Keine Ahnung warum genau, aber wir suchten vergeblich danach.

schoenh15Wir liefen viele freigeschobene oder sonst wie verfestigte Wege immer in Richtung See ab. Aber sie erwiesen sie jedes mal als Sackgasse. Unangekündigt.

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Bis uns dann auf dem Rückweg beim Sichten des kleinen Wegweisers zum See schwante: dies ist so gewollt. Denn dem gesuchten Parkplatz war der Schneeriegel vorgeschoben, indem er einfach keine Zufahrtmöglichkeit bekam. Geschlossene Schneefront an der Strasse und fertig. Und später durch unberäumte und auch nicht wirklich sichtbare Waldwege … ? – siehe oben! Vielleicht mit Schneeschuhen. Schade. Dieser Winter – See Erfahrung haben sie uns also beraubt.

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Ich könnte jetzt vielleicht darüber etwas vergrämt sein. Bin ich aber nicht. Denn es war trotzdem so schön draussen zu sein und den Schnee gar nicht satt zu bekommen. Herrliche WinterSchönheide.

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Lasst es Euch gut gehen.

kuschelzeit mit gertrud

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So ein Alpakagarn ist was richtig feines. Es ist leicht, weich und so schmusig. Und dieses Baby Alpaka-Seide-Gemisch, welches ich verwendet habe, ist einfach unsagbar weich und kuschelig.

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Vor dem Stricken steht aber immer als erstes die Frage im Raum: was lässt sich schönes aus einem solch zarten Faden eigentlich machen?
Für eine Decke zum Beispiel wäre dieses Garn natürlich nicht geeignet. Dafür ist es viel zu zart und empfindlich. Eine dünne zarte Mütze könnte es schon eher sein, oder auch ein flauschiger Schal. Da ist also schon einiges damit machbar.

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Bei mir allerdings war es nicht die Frage nach dem was ich draus mache, sondern die Frage wo finde ich welches passende Garn? Denn ich suchte bereits mit einer fertigen Vorstellung vom Endergebnis im Kopf nach einem dafür passenden zarten Wollfaden. Und ich wusste noch nicht genau ob nun Alpaka oder Kaschmir. Beides wäre gegangen, wenn es die richtige Garndicke hätte, entschied mich dann aber für dieses Drops Baby Alpaka Silk.

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Von meinem Besuch in einem Wollladen in Strassburg vor einigen Jahren hatte ich mir eine kleine Idee mitgebracht, dann aber lange darüber sinniert ob sie wirklich Sinn macht. Nun habe ich beschlossen sie macht Sinn. Und mit der erfolgreichen Suche nach einem passendem Garn konnte ich sie nun endlich umsetzen. Und da ist es. Dieses kleine feine bunte Schmusetuch.

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Studien haben doch wirklich belegt, dass ein kleines Schmusetuch das Einschlafen von Babys fördert, wenn man ihnen damit sanft über das Gesicht streift. Das finde ich einfach nur wunderbar. Und so strickte ich zum liebkosen dieses herrliche kleine Alpakadeckchen.
Außerdem dient es natürlich noch dazu das greifen und fühlen zu erlernen. Oder auch einfach dazu es flugs mal aus dem Kinderwagen zu werfen um Mami auf Trab zu halten… Also Vergnügen bereitet es so oder so. Und vielleicht wollen es sogar die Mamis nach kurzer Zeit gar nicht mehr raus rücken, hatten sie es erst einmal in der Hand. Aber wer würde das schon zugeben?

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Und da ich mal eine liebe Kollegin hatte, die eine Plüschkatze namens Gertrud besaß und sie ohne ihre Gertrud niemals verreiste, sie gar im Auto auf dem vordersten Platz neben oder auf ihr sitzen durfte, bekommt heute auch mein neues Kuscheltuch von mir den Namen “gertrud” verliehen. Möge es den neuen Besitzer auch immer so treu begleiten.

kuscheltuete13Somit wünsche ich ebensolche schmusigen Kuschelzeiten mit “gertrud”.

Lasst es Euch gut gehen.

 

im eismantel

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winter217Was ist das doch für ein herrlicher Winter dieses Jahr. Ich kann mich dieser Tage einfach nicht satt sehen an diesem wunderbarem Weiß da draußen. Auch wenn es manche Tage verdammt kalt ist.

winter17Ich fühle mich eingehüllt und auch etwas ruhiger gestellt, angesichts dieser Winterwelt. Der Schnee dient auch als Dämmmaterial gegen zuviel Lärm und Hetze.
Und so sehr ich mir auch in den vergangenen Jahren gewünscht hatte mal ein sattgefressener Braunbär zu sein und in meine Höhle trotten zu können, so denke ich in diesem Jahr: da würde mir doch eine Menge entgehen.
Dieser Blick auf Schnee und Eis hat immer wieder etwas magisches. Das will ich keinesfalls verpassen.

winter317Obwohl ich trotzdem nach dem Schlaf eines Bären im Winter Verlangen habe.
… wenn mich also, sagen wir mal die nächsten 3 Monate, bitte mal niemand mehr ansprechen würde …

winter417Bleibt schön munter und lasst es Euch gut gehen.

kalte zeiten sprechen für viel heißen tee

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winter2017

Da nimmt uns das neue Jahr aber gleich mal richtig fest in seine großen eiskalten Arme. Brrr. Ja , so sieht Winter aus. Wie sonst sollten wir denn unsere kurzen Sommer schätzen …

Für mich beginnt das Jahr genau so wie auch das alte aufgehört hat. Mit jeder Menge Strohwitweabenden. Aber wie heißt es doch so schön (und richtig?) : “… Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben …” Kennt ihr ja sicher.
Aber ohne diesen ist es dann auch irgendwie immer gleich ein paar Grade kälter im Raum und so trinke ich mich Abend für Abend durch die Teeläden der Stadt. Allein schon die Namen sprechen doch für Genuss. “Herbstsonate”, “Leipziger Früchtefest”, “Rotes Früchtchen”, “Drachenprinz” und “Alt-Connewitzer Mischung” heißen meine Schätzchen zur innerlichen Aufheizung. Und bald habe ich sie alle durch. Es haben sich nun auch schon recht schnell Favoriten herauskristallisiert.
In den vergangenen Jahren trank ich ausschließlich schwarzen und grünen Tee. Im Moment mag ich einfach nur gebrühte Früchte. Weißer Tee ist aber generell auch sehr zu empfehlen. Mein Meister hingegen hat momentan  “Tulsi Orange Ingwer” für sich gefunden. Vorrangig aus Tulsikraut. Davon hatte ich vorher noch nie gehört. Jetzt schwimmt es hier im heißen Wasser. Aber auch der darin enthaltene rosa Pfeffer und der Kardamom in Kapselform sind doch eine interessante Mischung. Ja, da gibt es mittlerweile auch nichts was es nicht gibt.
Und dabei ist es schon eine Wissenschaft für sich, all die verschiedenen Ziehzeiten der Tees zu wissen und einzuhalten. Das verlangt schon nach logistischen Geschick wenn zwei was unterschiedliches trinken. Aber na gut.

Nun bekommt das neue Jahr auch wieder seine Chance ein noch besseres als das Alte zu werden. Geben wir doch die Hoffnung nie auf.
Bestimmte Erwartungen gibt es bei uns nicht. Nicht mehr. Einige Wünsche hingegen schon. Da heißt es mal: abwarten und Tee trinken.
Und: na klar, stricken.

Viel, viel, viel ist angefangen. Ein neues Großprojekt wird mich noch die ganzen nächsten Monate fesseln. Und wenn dabei die Gedanken frei kreisen können, kommen mir dabei unentwegt immer wieder neue Ideen für zukünftige Projekte, die ich auch am liebsten jetzt gleich machen möchte. Aber nur ab und zu gestatte ich mir noch was neues anzufangen. Nur dann, wenn es auch wirklich in Kürze abzuschließen ist und nicht auch noch neue Wolle verlangt.
Doch verlangt eine Arbeit an einer so langwierigen Sache eben auch einfach mal zwischendrin ein schnelles fertiges Erfolgserlebnis.

Lasst es Euch gut gehen.

schöne weihnachten

So, nun gleich auch noch einen schnellen, dafür aber nicht minder schönen Weihnachtsgruß an Euch hinterher …

… diese Hektik aber auch. Und das jetzt schon im Blog – herrrjeeminee –

Gestern beim Erledigen des großen Weihnachtseinkaufes durfte ich ganz nebenbei freudig dem Herrn Jenke von Wilmsdorff mal das Pfötchen schütteln und ihm schöne Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen. So haben wir uns alle – der Herr von Wilmsdorff mit Gattin und meiner einer mit Meister – seit gestern nun bestens auf Weihnachten vorbereitet, hoffe ich einfach mal und wünsche es mir.
Nun ist die Promidichte hier wirklich nicht gerade dünn. Aber das sind hin und wieder eben bis jetzt immer ‘inländische MDR Stars’ gewesen. Bis gestern. Da kam nun auch mal ein auswärtiger dazu … freut und erstaunt mich zugleich dass der Herr von Wilmsdorff meiner Stadt also auch etwas schönes abgewinnen kann. Wie erbaulich.

Aber zum eigentlichen möchte ich lediglich dazu überleiten Euch nun das Gleiche antun zu wollen und Euch allen ebenso kräftig das Händchen zu schütteln und Euch recht frohe und entspannte Feiertage wünschen, sowie einen feucht fröhlichen Rutsch ins Jahr 2017.

Ich bedanke mich bei all meinen Lesern, den offiziellen sowie den stillen geheimen. Ich danke Euch für Euer Interesse und Eure Kommentare und kann Euch versichern ich freue mich über jeden einzelnen der vorbeischaut. Und ich freue mich sehr wenn ihr dies auch im neuen Jahr so beibehaltet …

Ich wünsche Euch alles Gute. Bis zum nächsten Jahr.

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Lasst Es Euch gut gehen.

für die schokomente im leben

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Eigentlich wollte ich mit der Schreiberei für dieses Jahr schon längst durch sein. Nun ja, erst kommt die Planung, dann die Wirklichkeit. Ich weiß wieder einmal nicht wo die Zeit der letzten Tage hin ist.
Doch nun schaffe ich es gerade noch einen Tag vor Weihnachten, also rechtzeitig, Euch diesen letzten Geschenketipp mitzugeben. Na besser mal spät als nie.
Das Gute daran ist aber, er ist auch noch auf die letzte und sogar allerletzte Minute hinzukriegen. Und nicht nur das. Es ist außerdem ein Geschenketipp der nicht nur zu Weihnachten tauglich ist, sondern rund ums Jahr beliebt für alle möglichen Gelegenheiten sein könnte. Wovon die Rede ist?
Von einem Schokosirup.

Als ich finde ja so einen Schokosirup absolut vielseitig und finde außerdem der gehört in jeden Haushalt. Daher auch mein bevorzugter Name des ‘Antidepressiva’. Das brauchts immer – irgendwann.

Mit heißem Wasser aufgegossen ergibt er einen leckeren Schokotrunk. In pur passt er einfach zu allem dazu oder besser gesagt obendrauf. Eis, Pudding, Früchte, Kuchen …. muss ich noch mehr sagen? Ich glaube nicht.

Und hier für Euch das Rezept für diesen schnellen Antidepressivaschokosirup:

200 g Zucker

150 g Wasser

50 g Kakaopulver

1 TL Vanillekonzentrat (pulver, paste oder 1 schote)

3 Prisen Salz

Im Topf verrühren und alles aufkochen. 2 Minuten köcheln lassen.

Flaschen mit heißem Wasser ausspülen, dann mit der heißen Schokolade nur zu ¾ füllen!
Den Schokosirup im Kühlschrank aufbewahren und immer mal wieder schütteln.

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Die Mengenangabe bezieht sich auf eine Flaschengröße von ca. 350 ml Gesamtinhalt.

Für ein heißes Schokoladengetränk etwas von dem Sirup in eine Tasse schütten und mit heißem Wasser aufgießen.

Nun könnt ihr je nach Geschmackswunsch noch mit weiteren Zutaten jonglieren: Zimt, Kardamom und Anis.
Auf alle Fälle wird Kardamom mein Erstes weiteres Zutatenbausteinchen werden …

So … und jetzt gebe man es mir sogleich intravenös – denn Weihnachten steht kurz bevor.

Lasst es Euch gut gehen.

was kleines für kleine geschenke

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saeckchen2Heute zeige ich Euch ein gehäkeltes Säckchen, welches auch noch bis Weihnachten schnell zu machen ist. Und vielleicht für den ein oder anderen noch ein Weihnachtsgeschenk sein könnte oder/und ein Weihnachtsgeschenk beinhalten könnte.

saeckchen3Angefangen wird mit einer Fadenschlinge. In diese häkelt ihr 3 feste Maschen, zieht sie zusammen und häkelt eine Kettmasche.
Dann verdoppelt ihr in der ersten Runde jede Masche. Dazu häkelt ihr in jede Masche 2 feste Maschen und schließt die Runde wieder mit einer Kettmasche, wie auch alle folgenden Runden.
Wer mit der Fadenschlinge nicht zurecht kommt, häkelt 3 Luftmaschen, schließt sie mit einer Kettmasche zum Kreis und häkelt 6 feste Maschen in diesen Ring.

In der 2. Runde verdoppelt ihr jede 2. Masche. Das heißt: in die 1. Masche wird eine feste Masche gehäkelt, in die nächste Masche werden 2 feste Maschen gehäkelt. Und so weiter bis Rundenende, dann eine Kettmasche.
In der 3. Runde verdoppelt ihr jede 3. Masche, in der 4. Runde jede 4. und so weiter. Da müsst ihr jetzt selbst entscheiden wie groß Euer Säckchen werden soll. Ich habe für dieses Säckchen 6 Runden gehäkelt.

Dann verdoppelt ihr keine Maschen mehr und häkelt einfach nur noch nach oben, indem ihr in jede Masche eine feste Masche häkelt.
Nun bleibt es auch Euch überlassen wie luftig oder geschlossen ihr es arbeiten wollt. Ich habe mal eine Runde Stäbchen und später nur noch halbe Stäbchen gehäkelt. Das ganze bis ungefähr 6 cm. Jetzt kommen die Löcher für das Band.

Dazu werden abwechselnd 1 Stäbchen und 1 Luftmasche gehäkelt und es wird dabei immer in die übernächste Masche eingestochen. Das erste Stäbchen wird hier mit 3 Luftmaschen ersetzt.
In der nächsten Runde wieder in jede Masche eine feste Masche.
Die folgende Runde nochmal Stäbchen.
Am oberen Rand könnt ihr nun wählen, ob ihr ihn glatt haben wollt – dann häkelt noch einmal feste Maschen – oder ihr häkelt wie ich noch eine Runde Pikotmaschen – auch ‘Mäusezähne’ genannt.
Dazu häkelt ihr folgendermaßen: *3 Luftmaschen, in die nächste Masche einstechen und eine Kettmasche häkeln. Dann zwei feste Maschen* . Dies immer wiederholen.
Es kann durchaus sein das die Maschenzahl nicht ganz aufgeht. Das ist aber nicht so schlimm. Da das Säckchen zusammengezogen wird fällt das nicht auf.

Nun kommt zum Schluss das Band. Das ist ein gehäkeltes i-cord Band und geht leicht und schnell.
Ihr häkelt dafür zuerst 3 Luftmaschen. Dann stecht ihr in die 2. Masche von der Nadel, holt den Faden durch und lasst ihn auf der Nadel. Dann stecht ihr in die 3. Masche, holt den Faden und ihr habt nun 3 Schlingen auf der Nadel liegen. Jetzt lasst ihr vorsichtig die 2 letzten Maschen von der Nadel gleiten (häkelt also nicht so fest, sonst bekommt ihr sie später wieder sehr schlecht auf die Nadel zurück), und holt nun den Faden durch die verbliebene 1. Masche.
Jetzt nehmt ihr die nächste Masche von den abgelegten wieder auf die Nadel und häkelt sie als feste Masche ab. Dasselbe mit der letzten Masche.
Ihr habt nun wieder 3 Maschen auf der Nadel. Jetzt legt ihr wieder die zwei letzten Maschen ab und beginnt von vorn.
Die 3 Maschen werden also immer einzeln und nacheinander auf der Nadel abgehäkelt.

Wem diese Beschreibung aber nicht ausreicht oder zu kompliziert beschrieben ist, dem kann mit einem gut erklärten Video geholfen werden. Oder ihr sucht selbst nach i-cord häkeln. Da findet ihr einiges. Das sollte kein Problem sein.

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Dieses Säckchen hier ist (mit ausgeklapptem boden) 12 cm groß und 8,5 cm breit.
Ich habe in meinem Band jedes letzte Fitzelchen von Garn verarbeitet, deshalb ist es zweifarbig. Eine oder mehrere zusätzliche Farben lassen sich innerhalb des i-cord Häkelns prima einarbeiten.

saeckchen5Das Band rollt sich später von selbst richtig gut ein. Da braucht ihr nix weiter tun. Zieht es dann nur noch durch die Löcher Eures Säckchens und fertig. Entweder durch jedes oder jedes zweite.

Probiert aus wie dick Euer Band aus Eurem Garn wird. Es kann sein ihr müsst die Lücken dafür größer häkeln. Dann häkelt ihr abwechselnd 1 Stäbchen und 2 Luftmaschen und ihr stecht in die übernächste Masche ein. Das seht ihr dann schon. Auch da ist es nicht ganz wichtig ob die Maschen in der Anzahl aufgehen. das wird später vom eingezogenen Band sowieso überdeckt.

saeckchen6Ich hoffe ihr habt Spass und Erfolg beim Säckchenhäkeln.

Lasst es Euch gut gehen.

gefunden und nachtrag

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So ist das manches mal. Da arbeitet man fleißig vor. Räumt auch noch alles gut weg und sortiert es richtig ein. Und dann? Dann findet man es einfach nicht wieder. So passierte es mir mit den Fotos zum Körbchen.

Das schlimme daran: ich wusste von meiner guten Vorbereitung nichts mehr. Da kam ich also noch nicht mal auf die Idee danach zu suchen pffft … wenn ich mir nicht alles aufschreibe …
Soviel nur nebenbei zu meiner schwächelnden Konzentration oder der immer wieder mal unregelmäßigen Eisenmedikation. haach was bin ich aber auch so gern inkonsequent. Aber! das rächt sich.

korb2Also, selbstverständlich hatte ich schon vom fertigen Körbchen Fotos gemacht und brauchte auch die Jolly nicht nochmal bemühen ihren Lieblingslatz zu verlassen. phh – noch mal glück gehabt. Die ist da sowas von zickig.

Und damit heute hier der Nachtrag und die Fotos zum fertigen Korb.
Ich hatte ja schon beschrieben das ich abwechselnd halbe Stäbchen und feste Maschen gehäkelt hatte. Mit den Stäbchen kommt man schneller in die Höhe und braucht nicht ganz so viel Garn. Am oberen Rand ist es dann wieder besser zur Verstärkung nur feste Maschen zu häkeln.

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korb1Lasst es Euch gut gehen.

 

sammelkörbchen

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Einfach herrlich für alles zu verwenden was immer irgendwo rumliegt und eingefangen werden will oder muss…

korb8… ist dieses Körbchen. Eine feine und ordentliche Sache. Vieleicht auch ein Weihnachtsgeschenk.

Nun gibt es, wie ich feststellen durfte, aber die meisten Körbchen in rund. Das finde ich persönlich etwas zu unpraktisch. Oval lässt es sich für mich einfacher händeln, irgendwo an die Wand schieben oder zusammen mit weiteren ordnen. Ich denke das ist einfach platzsparender.

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Daher hier die Anleitung für Euch für ein ovales Körbchen:

Für ca. 23 cm Länge und ca. 15 cm Breite schlagt ihr mit der Häkelnadel Größe 5 mit einem dafür passenden dicken Garn 12 Luftmaschen an.
Jetzt häkelt ihr 2 Luftmaschen für die erste Masche, und in die gleiche Masche noch 2 feste Maschen.
Dann in die nächsten 10 Maschen je eine feste Masche und wieder in die letzte Masche 3 feste Maschen.

Markiert nun die mittleren 10 Maschen vorn und hinten mit einem anders farbigen Garn.
Dann häkelt ihr in Spiralrunden, damit es keine unschöne schräge Rippe gibt, immer mit festen Maschen ohne eine Kettmasche am Ende.

Nun verdoppelt ihr in der nächsten Runde die ersten und die letzten 3 Maschen. Die anderen 10 Maschen werden wieder einzeln mit einer festen Maschen abgehäkelt. Wird der Endbogen auf beiden Seiten schließlich breiter, dann ist es ratsam auch da jeweils noch rechts und links einen markierungsfaden zu setzen. Somit habt ihr einen genaueren Überblick über die zu verdoppelten Maschen. Ich habe mir zur Vorsicht aber auch jede Runde notiert.
In der zweiten Runde wird nur noch jede 2. Masche verdoppelt, dann in der 3. Runde jede 3. Masche und so weiter.
Das könnt ihr nun beliebig oft fortführen bis ihr Eure gewünschte Größe des Bodens für das Körbchen habt.

korb7korb3Danach häkelt ihr nur noch nach oben und damit nehmt ihr keine Maschen mehr zu. In jede Masche wird jetzt nur noch eine Masche gehäkelt. Das habe ich abwechselnd mit festen Maschen und halben Stäbchen getan. Da könnt ihr Euch einfach austoben.
Zur Verzierung, und zum besseren Abgrenzen des Bodens habe ich die erste Runde nach dem ovalen Boden nur in die hinteren Maschenglieder gehäkelt. Das ergibt eine schönere Form. Das selbe habe ich noch zwei mal als rein optischen Effekt wiederholt.
Und zum Schluss gab es noch mehrere Runden in einer helleren Farbe obendrauf. Jetzt hat es noch einen großen Umschlag. Stelle aber leider fest das es zu keinem Endfoto mehr kam. Vielleicht reiche ich das mal noch nach. Wenn Jolly es zulässt.
Ihr hat es so gut gefallen, dass sie es sogleich zu ihrer neuen Schlafstätte erklärte.

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Lasst es Euch gut gehen.