mein haustier hasst mich

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Meine Stimmung der letzten Wochen war noch gar nicht auf Weihnachten eingestellt. Seit diesem Wochenende aber ist das nun zum Glück ganz anders.

Eine gesamte Woche lang haben wir uns große Sorgen um unsere kleine, gar nicht mehr so dicke Hummel gemacht und alles an Untersuchungen mitgenommen, was die Tiermedizin so hergibt. Und ich meine wirklich ALLES. Bis hin zum Besuch der Notfallklinik Samstag Nacht. Nachdem auch kein Schmerzmittel mehr half, ihre Nase auf ein normales Bewegungsniveau zu bekommen und sie selbst, wenigstens nur einmal, zu ihrem gewohnten gechillten hinlegen zu bringen.
Alles, nur um endlich zu einer Diagnose zu kommen warum sie so schwer Luft holt, nur noch apathisch aufrecht in der Ecke hockt und nichts mehr frisst.
Langsam, über ungefähr zwei Wochen, kam dieser kranke Prozess ins laufen, aber dann wurde es schnell gravierend schlimmer.

Und nichts wurde gefunden. Kein einziges Röntgenbild sagte etwas aus. Und Hummel schwieg auch. Zum Glück nur schlug das Antibiotikum an und zeigte als Einziges etwas Wirkung. Sie fraß zumindest wieder ihre Lieblingsleckereien wie Apfelchips und Basilikum oder Petersilie.
Am Ende gab der Arzt der Tierklinik den entscheidenden Tipp zu einer vagen Diagnose, mit der Frage ob es denn Vorerkrankungen (auch bei Partnertieren) mit Encephalitozoon cuniculi gab. Eine Kopfschiefhaltung ist eines der Merkmale bei Kaninchen. Diese Krankheit hat aber sehr unspezifische Ausprägungen. Bei Rudi, unserem zweiten Kaninchen, verlief sie völlig anders. Außer dem der Futtereinstellung. Da war der Verlauf gleich. Das Fressen stellte auch er sofort ein.
Also ein letzter Hinweis auf eine letzte mögliche heilende Therapie. Der Stress für Hummel war immens. Jeden Tag acht Mal aus dem Käfig raus holen um dann die orale Verabreichung der Medikamente durchzuführen. Nun obendrein noch die dringende Blutabnahme.

Die positiven Antikörper besagen nichts über den Ausbruch dieser Krankheit. Aber ohne Therapie haben die Fellnasen gar keine Chance. Also nun das Klammern an den allerletzten Strohhalm und Behandlung auf Verdacht auf e. cuniculi.
Jeden Tag und Spritze um Spritze einer verabreichten Darmkur besserte sich nun Hummels wie auch damit unser Zustand. Der Appetit kam zurück. Und der von Hummel auch. Und den Verlust von 300 Gramm Körpergewicht wird sie auch bald wieder drauf haben. Apfelchip um Apfelchip.

Wahrscheinlich kam es eben genau davon, dass ich bisher so einfach gar kein Weihnachtsgefühl entwickeln konnte. Obwohl ich die letzten Wochen auch schon einige Lebkuchen verputzte. Aber auch die winterliche Kälte trug bisher zu keiner weihnachtlichen Stimmung bei. Ne, das hatte alles nicht so richtig funktioniert.

Seit gestern aber nun bin ich im Weihnachtsflow schlechthin. Mich ergriff seit langem mal wieder eine fast unheimliche Energie. Ich wollte nur noch räumen und putzen, damit ich die Bude danach endlich weihnachtlich vollhängen und -stellen kann. Und als ob ich für meine stundenlangen Putzdienste, am heiligen Sonntag, belohnt werden sollte, fing es pünktlich zum ersten Advent zu schneien an. Und Plop – urplötzlich war ich in der Weihnachtszeit angekommen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen an dem weißen Gekrümel da draußen. Was doch 1 1/2 cm Schnee so bewirken können. Endlich wurde es aber auch mal wieder etwas heller und meine Stimmung konnte nicht besser sein. Jetzt kann ich mich endlich auch an allen Lichtern und Räucherkerzen und Weihnachtsgebimmel dementsprechend gefühlsduselig beteiligen. Gemeinsam trällerten wir dann sogar schon Weihnachtslieder.

Und unsere Hummel ist wieder die gechillteste der Welt.
Und vielleicht kann sie mich nach diesem Verabreichen der Darmkur auch irgendwann mal wieder leiden und haut und beißt mich nicht mehr.
Dann vielleicht, wenn ich sie wieder einfach nur mal aus dem Käfig hole um sie zu knuddeln, und ich dabei keine Spritze mehr in der Hand halte.

Lasst es Euch gut gehen.

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du grüne fluse du

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Ach wie herrlich sind sie, die Vielzahl der Beaniemützen. Sie sind äußerst anschmiegsam und so leicht. Und dabei doch so wärmend und außerdem so chic.
Diese neue hier zum Beispiel ist ein so zarter und zeitloser Begleiter. Einfachst und bequem und sie ist in jeder Tasche unterzubringen.

Erst tat ich mich etwas schwer mit diesem haarigem Garn. Ich hatte noch nie vorher mit derart filzigem zu tun und die Berechnungen der Mützengröße kostete mich einige Nerven. Denn die Wolle für meine vorherige Mütze, wie auch bei dieser hier, hat bei 25g eine gleiche Lauflänge von 112 m. Doch die Maschenprobe für 10 cm hat einmal eine Angabe von 24 Maschen und bei diesem Garn hier sind es gerade mal 17 Maschen. Das finde ich aber mal einen Unterschied.
Und dann kann es bei vorliegender Anleitung schon ein Problem geben. Hält man sich nämlich an die klassische Anweisung, bei einem Wollwechsel unbedingt auf die gleiche Lauflänge zu achten, und vollzieht dann den angegebenen Maschenanschlag mit dieser äquivalenten Wolle ohne vorherige Maschenprobe, gibt es wohl oder übel eine böse Überraschung. Und mit eventuell erhoffter Angleichung einer anderen Nadelgröße bei zu locker oder zu fest gestricktem ist hier auch nichts mehr auszugleichen.

Bei meiner vorherigen schwarzen Mütze schlug ich 96 Maschen für eine M Größe an. Diese Mütze, und nochmal: es sind beides die gleichen Lauflänge Angaben!, benötigte ich für etwa die gleiche Größe (sie ist ein klein wenig enger) nur 72 Maschen. Beides mit der Nadelgröße 5. Also völlig unablässig ist immer wieder die gehasste Maschenprobe. Und bei beiden Garnen ist ein auftrennen schier unmöglich.
Da ist also die Strickerin wieder einmal gut beraten wendet sie die Dreisatzrechnung an, um auf die benötigte Maschenanzahl zu kommen. Lauflänge hin oder her. Die Wahrheit sagt das Musterstück, bzw. die Maschenanzahl für 10 cm.

Aber nun, sie ist perfekt in ihrer Größe und wunderbar anschmiegsam. Außerdem leicht wie ein Federchen.

Die Wolle dazu kam einmal mehr aus dem Wollspendenkarton und daher geht diese Mütze in den Verkauf und der Erlös an die „Mützenaktion Guatemala“.
Ich fand diese Entscheidung, eine Erwachsenenmütze daraus zu stricken, auch hier sinnvoller, da diese Wolle durch ihre Fusseligkeit nicht unbedingt eine Babymütze sein sollte. Genau dann wandel ich sie lieber in eine große Mützen ab und kann sie an eine Liebhaberin geben, für die die Wolle besser geeignet ist zu tragen. Dann kann ich das Geld spenden oder erwerbe auch davon wieder neue Wolle für neue Babymützen.
Im Moment ist eine Wollanschaffung nicht nötig, da der Karton mit den Wollspenden wieder aufgefüllt wurde. Eine Befürworterin meiner Mützenaktion übergab mir kürzlich eine Tüte mit gut verwendbaren Wollresten. Daher wird der Erlös dieser Mütze an den Verein „Mirador e.V.“ überwiesen. Ich hoffe das ist auch in Eurem Interesse.

Lasst es Euch gut gehen.

 

die kleine graue

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„Nicht anfassen! Nur füttern!“
Mein Leitsatz zu meiner neuen kuschligen Mütze. Denn nur unsere Hummel ist noch wolliger, oder besser gesagt: haariger, in fast der gleichen Farbe. Auch wenn ich lieber mein Hummelchen streichle, mein Meister rückt mir immer verdächtig nahe, wenn ich die neue Mütze auf dem Kopf habe. Knuddelverlockung pur eben.

Sie ist leicht und weich und wollig und hält richtig warm. Man merkt gar nicht das man sie auf dem Kopf hat und kann sie zudem in jede Tasche stecken, da sie nichts wiegt. Also fast nichts mit 30 Gramm.

Das Garn hatte ich schon eine Ewigkeit daliegen. Immer im Plan diese Mütze daraus zu stricken, aber bisher kam jedesmal etwas dringenderes dazwischen, oder ich hatte es schlicht und einfach vergessen.
So wurde es aber jetzt doch Zeit sich daran zu machen. Und es dauerte auch zum Glück gar nicht lange und diese Wollmütze war fertig.

 

garn: schulana “angora – fashion” 2 knäuel (25g) farbe 41
anleitung: brigitte

Lasst es Euch gut gehen.

november blues in grün mit beere

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Momentan kann ich mich kaum zu etwas aufraffen. Mich macht der Novemberzustand draußen ziemlich mürbe und das einzige worauf ich Lust habe, ist, mit einer Tasse Tee auf der Couch eingemummelt zu stricken. Alles andere erscheint mir derzeit zu unsinnig.
Dabei hat es meine Walderdbeere wie zum Trost – oder Trotz – geschafft noch einmal eins ihrer Exemplare Anfang November reifen zu lassen. Besonders groß hat sie dieses hervorgebracht und es schmeckte auch noch ausgezeichnet.

Also habe ich in den letzten Wochen zwar schon vieles fertig gestrickt bekommen, aber es kaum geschafft hier rein zu stellen und zu zeigen.

Mein grüner Schal ist schon seit längerem fertig, und ich finde ihn äußerst kuschlig. Er ist nicht ganz so lang geworden wie ich eigentlich gedacht und gewollt hatte, aber völlig ausreichend. Und ich bin im Nachhinein durchaus froh darüber, dass die Wolle endete, und er schließlich mit 1,62 m seine jetzige Länge erhielt. Ansonsten bestände doch die Gefahr das er sich durch sein Gewicht zu sehr lang zieht und unschön aussieht.

Er erhielt genau die richtige Breite mit 34 cm zum warm halten und ist doppelt um den Hals gelegt genau einmal zu verknoten. Passt.

Für all diejenigen die den Schal nachstricken möchten, hier die Anleitung in Kurzform.
Verstrickt habe ich für diesen Schal 3 Stränge Malabrigo Arroyo (je 100g) der Farbe chircas.
Mit einer Rundstricknadel Größe 5 62 Maschen anschlagen und fortlaufend kraus rechts (vorder- und rückseite rechte maschen) stricken bis die 3 Stränge aufgebraucht sind. Eine Maschenprobe ist nicht zwingend notwendig, da hier die exakte Größe nicht von Belang ist. Strickt ihr eher locker, dann nehmt die Nadelgröße 4.

Das ist wirklich einfach und schnell zu stricken und ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk. Ihr bekommt es bis dahin auch noch gut fertig.

Lasst es Euch gut gehen.

butternut cheesecake

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Die Nebelsuppe heute da draußen lässt nur einen Schluss zu: das ganze braucht viel Kuchen. Anders lässt sich für mich diese volle Novemberdröhnung nicht aushalten.

Somit gibt es heute auch gleich noch den zweiten Teil meiner beiden Butternut Rezepte. Hier ist das süße Exemplar für die Genießerstunden. Das Seelenfutter schlechthin. Denn: Käsekuchen ist nie ein Fehler.

Und vom ersten Teil der herzhaften Art ist ja eh noch eine Menge Schlagsahne übrig, die jetzt verbraucht werden darf. Wie praktisch.
Und zwei dicke Scheiben vom Kürbis konnten vom Hauptgericht auch schon abgeknappst und zur Seite gelegt werden. Dann kann es ja losgehen.

 

Butternut Cheesecake

200 g Butternut Kürbis
schälen (geht prima mit einem kartoffelschäler), würfeln, auf ein Backblech geben und mit
1 TL Zucker und
1TL Rohrohrzucker
bestreuen und im Ofen bei ca. 180 Grad ca. 30 Min. weich garen.

Dann den Kürbis mit
175 g Frischkäse (1 packg)
60 g glutenfreies Mehl
30 g Rohrohrzucker
2 EL Zucker
1 Packung Vanillin Zucker (jetzt einmal kurz abschmecken)
2 Eier und
3/4 Becher Schlagsahne gut verrühren.

Die Masse in eine Tarteform schütten, oder in mehrere kleine, und im vorgeheizten Ofen bei ca. 170 Grad 30 Minuten backen.
Wer will darf sie danach noch mit Puderzucker bestreuen.

 

So lecker sag ich Euch.
Ich muss jetzt auch gleich nochmal nachschauen gehen, ob meine Kürbisschnippselchen schon weich sind. Denn gleich gibt es die zweite Ausgabe des Käsekuchens.
Die erste Charge war einfach auch zu schnell alle. Da überkam mich selbst noch am späten Abend Heißhunger und ich musste! noch einen solchen kleinen Miniverführer aus der Tartelette Form löffeln. Die sind aber auch sooo klein und kaum zu sehen… die verflüchtigen sich einfach so schnell.

Also … ich muss zum Herd. Macht ihr Euch ein recht schönes , vielleicht auch süßes, aber vor allem ein entspanntes Wochenende.

 

Lasst es Euch gut gehen.

 

kürbiszeit

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Es gibt ja eine Menge an Kürbissorten. Und doch greife ich immer wieder zum altbekannten Hokkaido. Teils aus Unkenntnis, wofür die anderen denn zu gebrauchen sind, und teils aus lieber Gewohnheit, weil ich dann weiß das er uns schmeckt.
Aber man soll auch mal gewohnte Pfade verlassen und somit griffen wir letzte Woche das erste Mal zu einem „Butternut“.

Ich fand auch schnell eine Unmenge an Rezepten für diesen Kürbis, die wirklich alle durch die Bank weg sehr appetitlich aussahen. Entschieden habe ich mich dann einmal für eine herzhafte und eine süße Variante, diesen „Butternut“ auf die Geschmacksprobe zu stellen.

Angefangen habe ich mit der herzhaften Variante und habe einen mit Hackfleisch gefüllten Kürbis gemacht.
Das stellt einen erst mal vor eine unlösbare Aufgabe, denn der Butternut hat, im Gegensatz zum Hokkaido, kein so großes Innenleben, welches man aushöhlen und danach wieder füllen kann. Der Butternut ist voller Fleisch und es gibt nur einen geringen Anteil Kerngehäuse zum auslöffeln. Desweiteren ist der Butternut sehr hart und lässt sich auch da nur schwerlich bearbeiten.

Daher kommt er erst mal eine halbe Stunde in den Ofen und wird weich gegart. Das ist im übrigen bei beiden Varianten der Fall. Nach der Ofenzeit lässt er sich so einigermaßen gut aushöhlen. Bedeutet: auch dann ist immer noch Messer- und Muskelkraft gefragt. Aber es ist möglich. Und das ist ja schon mal was.

Hier nun das Rezept:

gefüllter Butternut (2 Portionen)

1/2 Kürbis entkernen, mit
Olivenöl bestreichen,
salzen und pfeffern und in einer Backform
eine halbe Stunde bei ca. 180 Grad garen bis er weich ist. Dann den Kürbis so weit es geht aushöhlen. (Die Kürbisstücke können später mit in die Pfanne gegeben werden.)

In der Zwischenzeit
eine kleine Zwiebel und
eine Knoblauchzehe klein würfeln und mit
etwas Butter in einer Pfanne glasig andünsten.

1/2 (roter) Paprika und
eine Möhre klein schneiden und in die Pfanne geben.
ca. 200g Hackfleisch (rind und schwein gemischt) dazu geben.
Alles gut durchbraten.
Die Kürbisschnitte mit dazu geben. Dann mit
Koriander (gem.)
Kreuzkümmel
Majoran
Thymian und
Paprika (gem.) würzen. Gut verrühren. Mit
Salz und
Pfeffer abschmecken. Dann zum Schluss
1/4 Becher Schlagsahne unterrühren.

Jetzt alles in den ausgehöhlten Kürbis geben und mit
Reibekäse bestreuen.
Dann zurück in den Ofen und backen lassen bis der Käse schön zerlaufen und goldbraun ist.

Bei mir haben nicht alle Zutaten in den Kürbis gepasst. Die kamen dann einfach noch so auf den Teller dazu.
Wissen sollte man vielleicht noch dass die Schale beim Butternut nicht gegessen werden sollte. Aber von dem weichgegarten Kürbis lässt sie sich gut entfernen.
Wir haben dieses Rezept nicht zum letzten Mal gemacht, so viel ist sicher.

Lasst es Euch gut gehen.

 

reformierte brötchen

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Kalt ist es geworden. Der Herbst hat uns fest im Griff.
Ich mag im Moment nur ungern vor die Tür gehen. Dort ist es neblig grau und nass. Der Sturm Herwart – was für ein Name – hat nun auch noch die letzten Blätter von den Bäumen geholt. Das sieht um so mehr kahl und etwas trostlos aus. Nur wenige dieser Blätter trotzten eisern der Kraft des Windes und hielten sich unbeirrt fest, als ob es die Alternative gäbe, dauerhaft am Baum hängen bleiben zu können.

Herwart hat sich ausgetobt und ist weitergezogen, ohne hier größeren Schaden anzurichten. Zum Glück. Wir sahen von drinnen und gut gewärmt dem Spuk gebannt zu und hofften auf baldiges Ende.

Ansonsten brennen im Haus weiche welten jetzt wieder viele Kerzen und wir machen es uns mit reichlich Tee heimelig gemütlich auf dem Sofa. Ich bin mit meinem Schal fast fertig und werde ihn nun sicher auch bald einsetzen können. Die Temperaturen schaffen es ja derzeit nicht mehr über 10 Grad zu klettern.
Nur die Fäden sind noch zu vernähen, aber dazu habe ich im Moment wenig Lust, und daher liegt er erst mal beiseite und wartet sehr geduldig auf seinen Abschluss.

Zur großen Reformationsfeier haben wir es doch noch auf den letzten Drücker geschafft Reformationsbrötchen zu backen. Und das war wirklich gar nicht so sicher abzusehen.

Der erste Backversuch vor mehr als einer Woche nämlich, misslang gründlich. Und dann bin ich schnell demotiviert, wenn etwas nicht gleich gelingt. Dann brauche ich meistens eine gewisse Zeit um einen erneuten Versuch zu starten.
Aber genau eben zum Feiertag gestern wollte ich doch noch welche haben und bekam, mit der großen Hilfe meines Meisters, dann doch noch ein Blech voller leckerer Teilchen.

In der Hoffnung, sie entfalten sich noch von selbst, habe ich sie zwar eingeschnitten, aber nicht weiter geformt. Das hat man nun davon. Sie taten mir nicht den Gefallen, und blieben genau so wie ich sie in den Ofen schob. Nun ja, dann sind sie eben nicht ganz in der ‚Reformationsbrötchenform‚, aber dafür trotzdem äußerst lecker geraten.  Da sehe ich doch gern von der Optik ab.
Ich verstehe sowie so nicht die Diskussion, ob nun vier oder fünf Blätter, als Nachbildung der Lutherrose.? In unseren Breitengraden gab es immer schon die vierteilige Variante. Kein Bäcker hat hier je etwas anderes gebacken. Was immer uns auch die Form sagen will. Vielleicht soll das auch gar ein kleiner atheistischer Einschlag sein und bleiben.

Rezept Reformationsbrötchen

zuerst einen Vorteig machen:
1/2 Würfel Hefe
50 ml lauwarme Milch
1EL Zucker
1EL Mehl (glutenfreies mehl für brot)
glatt rühren.

Warm stellen und warten, bis sich die Masse mindestens verdoppelt hat.
Inzwischen den Backofen auf 50 Grad vorheizen und

250 g Mehl
60 g Zucker
2-3 EL feingehacktes Zitronat
(liebhaber von rosinen können diese mit hineintun)
1/2 Tüte Vanillezucker
vermischen.

In die Mehlmischung den Vorteig geben und mit dem Knethaken zu einem festen Teig verarbeiten, so dass sich dieser vom Schüsselrand löst.

Dabei „schluckweise“
ca. 150 ml warme Milch und
ca. 60 g weiche Butter
hinzugeben.

Die Teilchen als kleine Bällchen formen, es sollten aus der Masse ca. 8 Stück werden.
In den warmen Backofen geben und warten bis die Teilchen sich deutlich vergrößert haben.
Jetzt kurz aus dem Backofen nehmen, dabei den Ofen auf 180 g aufheizen.
Die Brötchen kreuzweise einschneiden, etwas auseinanderdrücken und mit

Konfitüre (himbeer oder erdbeer)
dekorieren und mit
gehobelten oder gehackten Mandeln
bestreuen.

Nun wieder zurück in den Backofen schieben und backen bis diese goldbraun sind. Das dauert ca. 10-15 Minuten.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur anrühren und damit verzieren.

Lasst es Euch gut gehen.

 

phönizischer nussschalenschiffskapitän

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Manche Bücher finden über Umwege ihren Platz im Haus weiche welten. So auch das Buch „Am Ende bleiben die Zedern“  von Pierre Jarawan.
Das Buch bekamen wir geschenkt. Aus dem Grund, da dieser Pierre Jarawan der Freund eines ehemaligen Kommilitonen der Freundin meines Stiefsohnes ist. Und dieser Ex-Kommilitone dieses Buch seines Freundes natürlich ordentlich gelobt hat und es daraufhin angeschafft wurde. Es wurde gelesen und für äußerst gut befunden und daraufhin an uns weitergegeben. Und dafür kann ich mich einfach nur ein weiteres mal herzlich bedanken. Ich hatte eine so schöne Zeit damit. Wenn auch leider eine recht kurze.

Schon vor dieser Schenkung hatte ich von dem Buch gehört. Kannte also den Titel und den ungefähren Inhalt, sowohl auch einige Bewertungen dazu.
Das Thema Libanon war aber jetzt nicht unbedingt meine Wunschthematik eines spannenden Buches. Das machte mich eher skeptisch, ob das denn unterhaltsam sein könnte. Ich hielt es schlussfolgernd eher für ein Geschichtsbuch, als eines für entspannte Lesestunden. Und auf rosige Bewertungen, die zu Neuerscheinungen Standard sind, lege ich nur bedingt wert. Für mich hat das immer auch den Touch des Verkaufsanschubs. Erst recht dann, sind diese so überschwänglich wie bei diesem Buch. Und doch, wie ich heute weiß, waren diese Beurteilungen und Beschreibungen noch eher verhalten, als wie ich sie aussprechen möchte. Denn: es ist das beste Buch welches ich in den letzten Jahren gelesen habe!

Nun also dann Beschäftigung mit dem Libanon.
Ich gebe ja zu, ich hatte nicht viel mehr Kenntnis von diesem Zedernstaat, als die grobe Ahnung wo dieses Land liegt. Selbst das Aussehen der Flagge habe ich erst einmal recherchiert. Und doch steht der Libanon hier für mich im Buch nur exemplarisch als eines der zu vielen schwer kriegsgeschüttelten Landstriche. Wahrscheinlich hätte es auch ein anderes Land sein können, in dem diese Handlung spielt. Aber hier ist es nun eben der Libanon. Besonders allemal durch seine Aufnahme der über eine Million Flüchtlinge, bei gerade einmal 4 Millionen Einwohner! Das finde ich unglaublich und ist unbedingt eine Erwähnung wert. Denn da sollten sich alle Flüchtlingsgegner einmal hinterfragen wie das denn so wäre mit 19 Millionen Flüchtlingen in Deutschland? Ich sage: es wäre auch zu schaffen! Weil es ganz einfach muss!

Und einmal festgelesen, kann man dann diese Liebe zu einem Heimatland sehr schnell nachempfinden und diese große Sehnsucht des Vaters von Samir nach dem Libanon teilen.
Pierre Jarawan hat eine großartige liebevolle Bildsprache. Er sprudelt mit jedem Satz förmlich über, was Emotionen betrifft. Und im Hintergrund schwingt dazu ständig dieser köstliche Humor mit. Mich hat es gleichzeitig zum Lachen und Weinen gebracht.

Abwechselnd im Heute und im Rückblick der Kindheit Samirs führt uns Pierre einmal durch die Familiengeschichte einer Flucht aus dem Heimatland Libanon und zum anderen durch das schwere Ankommen in Deutschland.
Hauptsächlich aber führt er uns durch das traumatische Erlebnis Samirs, seinen geschichtenerzählenden verschwundenen Vater zu vermissen. Daran fast zu zerbrechen und ihn schließlich im Libanon zu suchen, um vielleicht zu verstehen. Und eigentlich will man es ihm sofort gleichtun und mitreisen, um all die gleichen Bilder aufzunehmen, den gleichen Menschen zu begegnen, diesen Duft des Landes, einschließlich chaotischem Treiben, selbst aufzusaugen.
Und natürlich: nicht zu vergessen, den Anblick der Zedern auf großer Höhe zu genießen. Denn die sind es eigentlich, die als einzige bisher eine stabile Konstante dieses Staates darstellen, in einem der zerrissensten Stückchen Erde.
Was ist Fremde? Und was ist Heimat? Wie weit verändert das einen Menschen?

„ … Als gäbe es die Nation! Manchmal verläuft die Frontlinie zwischen den Balkonen. Früher hat man sich Kaffee und Zucker rübergereicht, heute wirft man Granaten. Die wenigsten wissen doch, wofür überhaupt gekämpft wird oder gegen wen. … „

Gleich am ersten Tag las ich etwas mehr als 150 Seiten dieses Buches und merkte schnell, wie kräftig es bei mir einschlug. Es hüllte mich ein wie in einen dicken warmen Mantel und die Spannung auf den Ausgang nahm mich gefangen. Da ahnte ich bereits: ich werde nicht allzu lange mit diesem Buch zubringen dürfen.
In vier Tagen hatte ich es schließlich durchgelesen. Das ist neuer Rekord meinerseits und eben auch ein Zeichen für ein wirklich gutes Buch. Andererseits habe ich es natürlich sehr bedauert, derart schnell damit fertig zu sein. Und nur der Trost, dieses Buch sicherlich nicht zum letzten Mal zur Hand genommen zu haben, lies mich die letzte Seite umschlagen. Mit größter Wehmut legte ich dieses Buch zur Seite. Es hat mich zutiefst berührt.

Lasst es Euch gut gehen.

 

beziehungsweise

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Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut. Es fiel mir förmlich in die Hände und war ein Zufallskauf in der Stadt. Und ich kaufe nicht viele Bücher im Hardcover, aber dieses hier versprach einen derart interessanten Inhalt, einschließlich überraschender Wendung, und allem pipapo was ein Buch schlussendlich spannend macht, dass ich gar nicht anders konnte als es sofort einzusacken. Manchmal kann man einfach nicht warten bis in zwei Jahren endlich das Handbuch erscheint.

Die Autorin Ann Patchett wurde hoch gelobt, ihr Schreibstil sehr bewundert.
Mein Fazit: man hätte mehr aus dieser Geschichte machen können.

Nach kurzer Lesezeit stieß ich mich zu allererst schon an dem Titel des Buches „Die Taufe“. Diese benannte Taufe sollte der ausschlaggebende Punkt der gesamten folgenden Familientragödie sein. Also wartete ich gespannt auf diesen Zeitpunkt und konnte die Abfolge kaum erwarten… und war enttäuscht von dieser beschriebenen Abhandlung. Ich hätte mir eine fulminantere Beschreibung dieses wichtigen Aufeinandertreffens gewünscht.

Diese Taufe fand statt. Diese Taufe brauchte viel Alkohol und viele Orangen. Diese Taufe fand auch statt mit einem Eklat. Aber die Entstehung und die Beachtung dieses Vorkommnisses fand im Buch nicht wirklich imposant genug statt.
Noch schlimmer: dieser Kuss zwischen zwei Fremden verheirateten fand für mich komplett unlogisch statt. Einfach mal so nebenbei, als wenn man sich über’s Wetter unterhält. Upps – passiert – weiter geht’s im Text.
Was hätte ich mir da doch für einen romantischen Augenblick gewünscht! Was für eine innige Begegnung hätte das s ein können. Eine Überwältigung der Gefühle, eine geschilderte Ohnmacht des Verstandes.
Indessen im Buch: man sieht sich, man küsst sich, man geht zur Tagesordnung über. Liebe auf den ersten Blick? – oder auch nicht? Das Buch verriet es mir nicht ganz klar. Fest steht nur, dass sich die beiden später von ihren jeweiligen Ehepartnern trennten und danach zusammen lebten. Glücklich? Keine Ahnung. Aber eigentlich wollte man das lieber allein tun und ging oft nur zweisam seiner Wege und die gemeinsamen Kinder störten dabei nur. Und trotzdem fand ein jahrelanges Gezerre um sie statt – fand ich auch unlogisch. Aber gut, die Geschichte sollte nun einmal so erzählt werden.

Doch am allermeisten störte mich an diesem Buch die Erzählart insgesamt.
Die Schreiberin springt immer wieder von Gegenwart zu Vergangenheit und wieder zurück. Und das, wie ich finde, immer wieder sehr abrupt. Das fand ich überhaupt nicht gut gemacht. Mein Versuch dieser Familiengeschichte endlich mal chronologisch folgen zu können und die einzelnen Verwicklungen einzuordnen, gelang mir kaum. Aber genau das wäre wichtig gewesen für diese tragische Geschichte dieser verbundenen Familien.
Ausdauernd hält die Autorin den Spannungsbogen zwar weit oben und deutet immer wieder an dass es da doch noch ein großes offenes Geheimnis gibt, in dem eins der Kinder die Rolle spielt, und auch ein Teil der Erwachsenen wesentlich zu einem Lebensbruch beigetragen haben soll. Ich fand die Auflösung bis zur letzten Seite nicht vollständig erklärt vor. Und für mich bleiben letztlich mehr Fragen offen, als diese (zu) vielen Episoden mehrerer Leben mir erzählen sollten oder wollten.

Dabei hat die Geschichte an sich viel Potenzial. Dazu hätte aber das Buch vielleicht auch schon mal den Titel „Beziehungen“ tragen sollen. Das hätte ich weit aus besser gefunden und das Augenmerk wäre dann vielleicht auch ein etwas anderes gewesen. Denn nur um Beziehungen geht es eigentlich wirklich in dem Buch. Viele einzelne Beziehungen werden da über Jahrzehnte hinweg beschrieben.
Die der Paare, die dann wechseln. Die der Eltern zu ihren Kindern und Stiefkindern, die sich verlieren und aber auch teilweise wiederfinden. Die Beziehungen unter Halbgeschwistern, zu Freunden und Partnern, und auch die zu Bekanntschaften und Geliebten.
Das ist alles schon mal ein toller Stoff. Für mich sind sie aber nicht all zu gut erzählt. Und am Ende sind es auch vielleicht einfach viel zu viele.
Ich hatte oft das Gefühl die Schreiberin verzettelt sich hier selbst hin und wieder, und weiß nicht recht von wichtig und unwichtig zu unterscheiden und schenkt daraufhin in ihrer Erzählung oft dem falschen die meiste Beachtung.

Ich bin noch hin her gerissen ob ich dieses Buch behalten soll und irgendwann ein zweites Mal lese, um es dann doch noch zu verstehen.? Im Moment verspüre ich keine große Lust dazu.
Ich lasse es wahrscheinlich erst mal meinen Meister lesen. Und da wir fast alle Bücher grundsätzlich anders verstehen, setzte ich da große Hoffnung rein er kann es mir  erklären …

Lasst es Euch gut gehen.

 

tschüssi palundu, dawanda und co.

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Ihr habt es nicht anders gewollt. Nun musste es so kommen. Eure Versprechungen habt ihr fast alle nicht gehalten und damit werde ich mich nun von Euch trennen.
Es fällt mir wirklich nicht leicht, das könnt ihr mir glauben, aber ihr lasst mir einfach keine andere Wahl. Nicht als so kleinem Händler (wenn diese betitelung überhaupt zutrifft bei meinem privatverkauf ) wie ich es bin.

Über Jahre war ich sehr zufrieden mit dir, dawanda. Dein Shop war für Verkäufer einfach und schnell zu gestalten. Die Oberfläche war verständlich für Käufer wie auch Verkäufer gemacht und die Kosten – nun ja – waren überschaubar und relativ machbar. Dein Vorteil war immer eine gute Werbung und damit entsprechende Verbreitung. So war die Chance gegeben relativ gut ‚entdeckt‘ zu werden.

Dann aber erneuerst du dein ‚Angebot‘ an Zahlungsmodalitäten und erhöhst im gleichen Zug die Kosten für deine Verkäufer. Du gibst ihnen noch nicht einmal die Möglichkeit der Wahl, dieses Angebot nutzen zu wollen oder auch eben nicht. Friss Vogel oder stirb. Nur für uns Kleinstanbieter und damit Geringverkäufer wie mich ist es schwierig diese Kosten auf Dauer zu übernehmen.
Jede Eurer Erhöhung muss ich auf meine Artikel aufschlagen, um nicht noch drauf zahlen zu müssen. Meine wenigen handgefertigten Produkte sind von mir eng kalkuliert und ich bekomme, wenn überhaupt, noch einen Bruchteil an Arbeitszeit bezahlt, neben den Materialkosten. Bei einigen Stücken habe ich mir das mal ausgerechnet und bin auf einen Stundenlohn von ungefähr 0,10 € ! gekommen.
Meine handgefertigten Stücke möchte ich für Liebhaber bezahlbar anbieten können und schon gar keinen hohen Stundenlohn verlangen, da ich zu gern stricke. Erhöhe ich aber nun im gleichen Zug alle Preise gemäß eurer „Anpassung“, bleibt am Ende für niemanden ein gutes Gefühl übrig. Und das soll und kann so nicht sein.

Dann machte ich Bekanntschaft mit dir, etsy. Du großer und weltweiter Anbieter.
Du hast, glaube ich, den größten Bekanntheitsgrad unter den Handarbeitsverkaufsplattformen und hast damit sicher die längste Kundenliste. Aber auch das ist nur auf den ersten Blick ein Vorteil. Die kleinen Händler, die sich nicht jede Werbung auf den ersten Seiten leisten können und wollen, verschwinden sehr schnell in der Versenkung. Wie soll ein Sandkörnchen gefunden werden auf das immer wieder eine neue LKW Ladung Sand gekippt wird? Für kleine Händler kaum möglich. Und auch für Suchende ist das nicht immer besser.
Dafür hast du – gleich dawanda – immer mehr gewerbetreibende Händler zur Auswahl, die nicht mehr nur handgefertigte Produkte verkaufen.

Und nun zum Schluss zu dir, palundu. Du wolltest DER Nischenanbieter für all die Kleinen und ehrlichen Handarbeiter sein und schreibst dir zu, auch nur echt handgemachtes zu vertreiben. Das ist aller Ehren wert und ich hoffte daher auf eine lange Freundschaft mit dir. Leider leider müssen nun auch wir uns trennen. Dein Herz für kleine ‚Krauter‘ war wohl doch nicht so groß.
Ich weiß gar nicht ob ich das noch einfach eine Preiserhöhung nennen möchte, wenn du jetzt ab Mitte Oktober für all deine Verkäufer eine Monatsgebühr einführst. Das ist schlicht und einfach ab dann ein kostenpflichtiger Shop. Daran macht die Werbung: „Artikel kostenfrei einstellen“ auch nichts besser. Auch wenn es keine Einstell-, Verkaufs- und PayPal Gebühren mehr gibt. Mit all diesen Komponenten konnte ich durchaus noch rechnen.
Mit der festen monatlichen Gebühr für alle Verkäufer, die ihr ab Mitte Oktober einnehmt, könnt nur ihr das! Da machen wir uns doch mal nichts vor, oder?
Bisher warst du beim Verdienst mit einer Provision für jeden verkauften Artikel von 10 % doch ganz gut dabei. Da hatten doch immer beide etwas davon.
Bei einer Vielzahl von Artikeln im Shop mag auch hier die monatliche Summe zu verteilen und zu verkraften sein. Aber – auch hier – für kleine Händler mit wenigen Stücken ist das kaum einzukalkulieren, ohne überhöhte Artikelpreise.

Und so sage ich tschüssi und verabschiede mich von euch. Es hätte so schön sein können. Ach, was sag ich, es war ja schon so schön. Nun soll es nicht mehr sein.

Und damit biete ich ab sofort meine handgefertigten Sachen nur noch hier in meinem Blog an.
Habt ihr Interesse an einem Stück, so schreibt mich bitte an und wir verabreden per Mail alle weiteren Abläufe.

Lasst es Euch gut gehen.