hey, willkommen

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Nun ist das Jahr schon ein paar Tage alt.
Die erste Woche eines neuen Jahres empfinde ich immer als besonders. Sie ist noch jung und frisch und entspannt, und da diese erste Woche auch noch meist eine kurze ist, ist sie immer auch noch eine kleine Auszeit.

Die Weihnachtskisten sind schon wieder eingeräumt und verstaut und jetzt sind wir wieder im gängigen Alltag angekommen und die Tage rollen sich wieder gewohnt ab. Auch die 12 Rauhnächte sind nun vorbei und ich sinniere immer noch darüber nach was ich in ihnen so alles geträumt haben mag. Also maximal könnte ich noch erahnen was mich vielleicht im November und Dezember ereilt, alle anderen Monate habe ich echt verschlafen. Aber will ich das eigentlich alles wissen, was auf mich in diesem Jahr zukommen könnte?

Dieser kleine Kerl hier ist neu bei uns. Zum ersten Mal besuchte ein Kernbeißer unsere Futterstelle. Auch der Kleiber war schon zu sichten. Vielleicht ein gutes Omen, dass die Vogelpopulation endlich mal wieder zunimmt.? Wäre ja schön.

Ich bin weiter dran auszumisten und aufzuräumen und manchmal etwas demotiviert das es nicht noch schneller voran geht. Immer wieder ist zuviel anderes zu tun und zu wenig Zeit am Tag übrig, und ich habe schon die gesamten letzten Wochen mal wieder ein unverschämt großes Schlafbedürfnis. Dieses Wetter aber auch … das geht noch besser dieses Jahr, oder?

Lasst es Euch gut gehen.
Und ein gesundes zufriedenes Neues Jahr Euch allen.

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friedliche weihnachten

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Nun möchte ich heute den letzten Beitrag in diesem Jahr schreiben. Ich möchte Euch schöne Weihnachten wünschen. Ich möchte Euch wünschen das ihr die Feiertage im Kreise derer verlebt, die ihr sehr gern habt und mit denen ihr Euch gern umgebt und Eure Zeit verbringen wollt. Ich möchte Euch besinnliche Stunden wünschen. Am besten solche, in denen ihr mit Wohlwollen auf das vergangene Jahr blickt und auch die noch unvergessenen vielleicht etwas schlechteren Tage mit nötigem Abstand mit Milde betrachtet. Und ich möchte Euch einen fulminanten Rutsch ins Neue Jahr wünschen, was auch jeder für sich mit fulminant verbindet. Aber:
Mir fällt es heute ausgesprochen schwer das passende zu schreiben. Noch schwerer, als schon an so manch anderen Tagen. Und dann hoffe ich immer darauf, dass mich schon die richtigen Worte anspringen werden, und dann passiert das doch nie. Die richtigen Worte für einen guten Beitrag fliegen einem nicht wirklich zu. Mir schon mal gar nicht. Und heute? Heute bin ich erst recht abwesend. Die letzte Nacht war eindeutig zu kurz und ich merke deutlich das ich es auch heute wieder einmal kaum zur notwendigen Konzentration bringe. Dabei möchte ich doch jetzt gern den Laplop für ein paar Tage im Schrank lassen.

Gegen zwei Uhr Nachts kam mein Meister endlich, nach über einer Woche Abwesenheit, wohlbehalten aus Wien zurück. Und dann wurde natürlich noch erzählt und erzählt und einige Mitbringsel ausgepackt und so ganz nebenbei die SchokoMousseWahnsinnsTorte (glutenfrei!) aus dem oberlaa angefr…  . Haach ja, und ich esse gerade schon wieder an ihr … und was der Meister mir mit diesen Mistelzweigen vielleicht sagen will muss ich auch noch ergründen…


Ich kam also vor vier Uhr nicht in den Schlaf. Und mit meinen Gedanken bin ich, wahrscheinlich nun auch deswegen, ziemlich abwesend heute.
Nebenbei schreibe ich den Einkaufszettel und auf einem anderen Blatt sinniere ich außerdem immer noch über die Speisenfolge der Feiertage … ich wollte ja auch gern mal ein Tiramisu machen …
Ein paar Weihnachtskarten muss ich noch verschicken, und dann noch diejenigen mit einem Anruf beglücken, denen ich keine Karte sende.

Jetzt aber erst mal wieder schleunigst zurück zu meinem Beitrag zu Weihnachten… Gar nicht so leicht. Hapert schon bei der Überschrift.
Mit dem Thema ‚Weihnachten‘ können alle Wünsche doch fast nur noch ausgekaut klingen. Wie wär’s mit: „friedliche weihnachten“? Kann nicht ganz so falsch sein. Kommt mir aber doch schon bekannt vor .. ich schau lieber noch mal nach. Was hatte ich denn die anderen Jahre so „oben drüber“ ? Ahh … richtig … da war es. Das hatten wir doch schon. Ist aber einige Jahre her.
Doch beim kurzen überfliegen fällt mir gleich auf, dass das gar nicht so lange her klingt. Ne, ist sogar sehr aktuell, finde ich. Wie eben gerade verfasst. Da dachte ich doch eigentlich noch, mit der Zeit beruhigt sich die Welt endlich mal wieder… weit gefehlt.
Und was soll ich dann heute sagen?
Nichts. Nichts anderes als eben genau das. Ich kann mich da wirklich nur wiederholen. Ich wünsche uns allen friedliche Weihnachten.

Lasst es Euch gut gehen und kommt gut ins nächste Jahr.

ein geschenkter wintertag

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Im Haus weiche welten hat sich die Vorweihnachtszeit in den letzten Jahren zur unruhigsten Zeit des Jahres entpuppt. Es ist nicht die stressigste, also zumindest nicht für mich, sondern eher die unstetigste Zeit. Soweit damit auch die unplanbarste.
Und das liegt nur an meinem Meister. Denn gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit hat er genau dann die meiste Arbeit vorliegen. Zudem ist er dabei noch nicht einmal zu Hause anzutreffen. Schon blöd sowas.

Wie gern würde ich jeden einzelnen Weihnachtsmarkt besuchen. Wie schön wäre dabei gleich ein ausgedehnter Stadtbummel, um all diese herrlich weihnachtlich bunt dekorierten und beleuchteten Schaufenster zu bewundern, und ja, auch den Weihnachtsmarktduft aufzusaugen. Das ja sowieso.
Ich könnte ja vermuten, dass mein Meister gar nicht mal so derart unglücklich über seine derzeitige Abwesenheit ist. Denn somit entgeht er gleichermaßen der Gefahr, vielleicht doch irgendwelche Beute nach Hause tragen zu müssen. Vor allem jetzt, da wir doch gerade so schön ein abspecken beschlossen haben. Also das Unnützkramabspecken. Und das läuft schon recht gut. Jeder neue leere Karton wird als Etappenziel gefeiert. Und ein paar sind es schon.

Nun wird es also alljährlich zunehmend schwieriger mit meinem Meister Termine auszuhandeln, die etwas vorweihnachtliche Harmonie beinhalten.
Aber einen Tag hat er sich freigeschaufelt, und wir haben diesen mit einem Ausflug ins Erzgebirge zelebriert.
Schon länger stand die Weihnachtsstadt Annaberg-Buchholz auf unserem Ausflugswunschzettel. Nun konnte zumindest dieser Wunsch schon mal erfüllt werden. Einen ganzen Tag abgeknapst – nur für uns. Wie schön. Auf ins Weihnachtsland.

Annaberg-Buchholz macht es Touristen die mit dem Auto anreisen sehr leicht. Problemlos kann man unweit der Innenstadt auf einem großen Parkplatz kostenfrei sein Auto abstellen und hat lediglich einen kurzen Fußmarsch in die Stadt. Am Wochenende gibt es zusätzlich einen kostenfreien Shuttlebus.

Wir hatten natürlich vorher den Wetterbericht verfolgt und uns dementsprechend gekleidet. Und doch erreichten die Temperaturen dann nur einen Minusgrad von 2, und begleitend von eisigem Wind war es viel kälter als gedacht. Meine Füße tauten erst wieder mit Hilfe der Heizung im Auto gegen Abend auf. Aber was macht das schon. So ein Winter-Urlaubstag ist mit nichts einzutauschen. Da gehört dann auch ein kräftiges Schneegestöber einfach dazu.

Wir schlemmten, wir besuchten fast jeden der wunderschönen Läden und fuhren sehr glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

¿  und wer auch einmal im winter seinen urlaub im erzgebirge plant und einen einheimischen befragen möchte wo man denn rodeln kann … dem kann ich die antwort hier schon verraten: „übrall wo a‘ barsch is!“

 

Macht Euch eine schöne Weihnachtszeit.
Lasst es Euch gut gehen.

mein haustier hasst mich

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Meine Stimmung der letzten Wochen war noch gar nicht auf Weihnachten eingestellt. Seit diesem Wochenende aber ist das nun zum Glück ganz anders.

Eine gesamte Woche lang haben wir uns große Sorgen um unsere kleine, gar nicht mehr so dicke Hummel gemacht und alles an Untersuchungen mitgenommen, was die Tiermedizin so hergibt. Und ich meine wirklich ALLES. Bis hin zum Besuch der Notfallklinik Samstag Nacht. Nachdem auch kein Schmerzmittel mehr half, ihre Nase auf ein normales Bewegungsniveau zu bekommen und sie selbst, wenigstens nur einmal, zu ihrem gewohnten gechillten hinlegen zu bringen.
Alles, nur um endlich zu einer Diagnose zu kommen warum sie so schwer Luft holt, nur noch apathisch aufrecht in der Ecke hockt und nichts mehr frisst.
Langsam, über ungefähr zwei Wochen, kam dieser kranke Prozess ins laufen, aber dann wurde es schnell gravierend schlimmer.

Und nichts wurde gefunden. Kein einziges Röntgenbild sagte etwas aus. Und Hummel schwieg auch. Zum Glück nur schlug das Antibiotikum an und zeigte als Einziges etwas Wirkung. Sie fraß zumindest wieder ihre Lieblingsleckereien wie Apfelchips und Basilikum oder Petersilie.
Am Ende gab der Arzt der Tierklinik den entscheidenden Tipp zu einer vagen Diagnose, mit der Frage ob es denn Vorerkrankungen (auch bei Partnertieren) mit Encephalitozoon cuniculi gab. Eine Kopfschiefhaltung ist eines der Merkmale bei Kaninchen. Diese Krankheit hat aber sehr unspezifische Ausprägungen. Bei Rudi, unserem zweiten Kaninchen, verlief sie völlig anders. Außer dem der Futtereinstellung. Da war der Verlauf gleich. Das Fressen stellte auch er sofort ein.
Also ein letzter Hinweis auf eine letzte mögliche heilende Therapie. Der Stress für Hummel war immens. Jeden Tag acht Mal aus dem Käfig raus holen um dann die orale Verabreichung der Medikamente durchzuführen. Nun obendrein noch die dringende Blutabnahme.

Die positiven Antikörper besagen nichts über den Ausbruch dieser Krankheit. Aber ohne Therapie haben die Fellnasen gar keine Chance. Also nun das Klammern an den allerletzten Strohhalm und Behandlung auf Verdacht auf e. cuniculi.
Jeden Tag und Spritze um Spritze einer verabreichten Darmkur besserte sich nun Hummels wie auch damit unser Zustand. Der Appetit kam zurück. Und der von Hummel auch. Und den Verlust von 300 Gramm Körpergewicht wird sie auch bald wieder drauf haben. Apfelchip um Apfelchip.

Wahrscheinlich kam es eben genau davon, dass ich bisher so einfach gar kein Weihnachtsgefühl entwickeln konnte. Obwohl ich die letzten Wochen auch schon einige Lebkuchen verputzte. Aber auch die winterliche Kälte trug bisher zu keiner weihnachtlichen Stimmung bei. Ne, das hatte alles nicht so richtig funktioniert.

Seit gestern aber nun bin ich im Weihnachtsflow schlechthin. Mich ergriff seit langem mal wieder eine fast unheimliche Energie. Ich wollte nur noch räumen und putzen, damit ich die Bude danach endlich weihnachtlich vollhängen und -stellen kann. Und als ob ich für meine stundenlangen Putzdienste, am heiligen Sonntag, belohnt werden sollte, fing es pünktlich zum ersten Advent zu schneien an. Und Plop – urplötzlich war ich in der Weihnachtszeit angekommen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen an dem weißen Gekrümel da draußen. Was doch 1 1/2 cm Schnee so bewirken können. Endlich wurde es aber auch mal wieder etwas heller und meine Stimmung konnte nicht besser sein. Jetzt kann ich mich endlich auch an allen Lichtern und Räucherkerzen und Weihnachtsgebimmel dementsprechend gefühlsduselig beteiligen. Gemeinsam trällerten wir dann sogar schon Weihnachtslieder.

Und unsere Hummel ist wieder die gechillteste der Welt.
Und vielleicht kann sie mich nach diesem Verabreichen der Darmkur auch irgendwann mal wieder leiden und haut und beißt mich nicht mehr.
Dann vielleicht, wenn ich sie wieder einfach nur mal aus dem Käfig hole um sie zu knuddeln, und ich dabei keine Spritze mehr in der Hand halte.

Lasst es Euch gut gehen.

du grüne fluse du

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Ach wie herrlich sind sie, die Vielzahl der Beaniemützen. Sie sind äußerst anschmiegsam und so leicht. Und dabei doch so wärmend und außerdem so chic.
Diese neue hier zum Beispiel ist ein so zarter und zeitloser Begleiter. Einfachst und bequem und sie ist in jeder Tasche unterzubringen.

Erst tat ich mich etwas schwer mit diesem haarigem Garn. Ich hatte noch nie vorher mit derart filzigem zu tun und die Berechnungen der Mützengröße kostete mich einige Nerven. Denn die Wolle für meine vorherige Mütze, wie auch bei dieser hier, hat bei 25g eine gleiche Lauflänge von 112 m. Doch die Maschenprobe für 10 cm hat einmal eine Angabe von 24 Maschen und bei diesem Garn hier sind es gerade mal 17 Maschen. Das finde ich aber mal einen Unterschied.
Und dann kann es bei vorliegender Anleitung schon ein Problem geben. Hält man sich nämlich an die klassische Anweisung, bei einem Wollwechsel unbedingt auf die gleiche Lauflänge zu achten, und vollzieht dann den angegebenen Maschenanschlag mit dieser äquivalenten Wolle ohne vorherige Maschenprobe, gibt es wohl oder übel eine böse Überraschung. Und mit eventuell erhoffter Angleichung einer anderen Nadelgröße bei zu locker oder zu fest gestricktem ist hier auch nichts mehr auszugleichen.

Bei meiner vorherigen schwarzen Mütze schlug ich 96 Maschen für eine M Größe an. Diese Mütze, und nochmal: es sind beides die gleichen Lauflänge Angaben!, benötigte ich für etwa die gleiche Größe (sie ist ein klein wenig enger) nur 72 Maschen. Beides mit der Nadelgröße 5. Also völlig unablässig ist immer wieder die gehasste Maschenprobe. Und bei beiden Garnen ist ein auftrennen schier unmöglich.
Da ist also die Strickerin wieder einmal gut beraten wendet sie die Dreisatzrechnung an, um auf die benötigte Maschenanzahl zu kommen. Lauflänge hin oder her. Die Wahrheit sagt das Musterstück, bzw. die Maschenanzahl für 10 cm.

Aber nun, sie ist perfekt in ihrer Größe und wunderbar anschmiegsam. Außerdem leicht wie ein Federchen.

Die Wolle dazu kam einmal mehr aus dem Wollspendenkarton und daher geht diese Mütze in den Verkauf und der Erlös an die „Mützenaktion Guatemala“.
Ich fand diese Entscheidung, eine Erwachsenenmütze daraus zu stricken, auch hier sinnvoller, da diese Wolle durch ihre Fusseligkeit nicht unbedingt eine Babymütze sein sollte. Genau dann wandel ich sie lieber in eine große Mützen ab und kann sie an eine Liebhaberin geben, für die die Wolle besser geeignet ist zu tragen. Dann kann ich das Geld spenden oder erwerbe auch davon wieder neue Wolle für neue Babymützen.
Im Moment ist eine Wollanschaffung nicht nötig, da der Karton mit den Wollspenden wieder aufgefüllt wurde. Eine Befürworterin meiner Mützenaktion übergab mir kürzlich eine Tüte mit gut verwendbaren Wollresten. Daher wird der Erlös dieser Mütze an den Verein „Mirador e.V.“ überwiesen. Ich hoffe das ist auch in Eurem Interesse.

Lasst es Euch gut gehen.

 

die kleine graue

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„Nicht anfassen! Nur füttern!“
Mein Leitsatz zu meiner neuen kuschligen Mütze. Denn nur unsere Hummel ist noch wolliger, oder besser gesagt: haariger, in fast der gleichen Farbe. Auch wenn ich lieber mein Hummelchen streichle, mein Meister rückt mir immer verdächtig nahe, wenn ich die neue Mütze auf dem Kopf habe. Knuddelverlockung pur eben.

Sie ist leicht und weich und wollig und hält richtig warm. Man merkt gar nicht das man sie auf dem Kopf hat und kann sie zudem in jede Tasche stecken, da sie nichts wiegt. Also fast nichts mit 30 Gramm.

Das Garn hatte ich schon eine Ewigkeit daliegen. Immer im Plan diese Mütze daraus zu stricken, aber bisher kam jedesmal etwas dringenderes dazwischen, oder ich hatte es schlicht und einfach vergessen.
So wurde es aber jetzt doch Zeit sich daran zu machen. Und es dauerte auch zum Glück gar nicht lange und diese Wollmütze war fertig.

 

garn: schulana “angora – fashion” 2 knäuel (25g) farbe 41
anleitung: brigitte

Lasst es Euch gut gehen.

november blues in grün mit beere

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Momentan kann ich mich kaum zu etwas aufraffen. Mich macht der Novemberzustand draußen ziemlich mürbe und das einzige worauf ich Lust habe, ist, mit einer Tasse Tee auf der Couch eingemummelt zu stricken. Alles andere erscheint mir derzeit zu unsinnig.
Dabei hat es meine Walderdbeere wie zum Trost – oder Trotz – geschafft noch einmal eins ihrer Exemplare Anfang November reifen zu lassen. Besonders groß hat sie dieses hervorgebracht und es schmeckte auch noch ausgezeichnet.

Also habe ich in den letzten Wochen zwar schon vieles fertig gestrickt bekommen, aber es kaum geschafft hier rein zu stellen und zu zeigen.

Mein grüner Schal ist schon seit längerem fertig, und ich finde ihn äußerst kuschlig. Er ist nicht ganz so lang geworden wie ich eigentlich gedacht und gewollt hatte, aber völlig ausreichend. Und ich bin im Nachhinein durchaus froh darüber, dass die Wolle endete, und er schließlich mit 1,62 m seine jetzige Länge erhielt. Ansonsten bestände doch die Gefahr das er sich durch sein Gewicht zu sehr lang zieht und unschön aussieht.

Er erhielt genau die richtige Breite mit 34 cm zum warm halten und ist doppelt um den Hals gelegt genau einmal zu verknoten. Passt.

Für all diejenigen die den Schal nachstricken möchten, hier die Anleitung in Kurzform.
Verstrickt habe ich für diesen Schal 3 Stränge Malabrigo Arroyo (je 100g) der Farbe chircas.
Mit einer Rundstricknadel Größe 5 62 Maschen anschlagen und fortlaufend kraus rechts (vorder- und rückseite rechte maschen) stricken bis die 3 Stränge aufgebraucht sind. Eine Maschenprobe ist nicht zwingend notwendig, da hier die exakte Größe nicht von Belang ist. Strickt ihr eher locker, dann nehmt die Nadelgröße 4.

Das ist wirklich einfach und schnell zu stricken und ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk. Ihr bekommt es bis dahin auch noch gut fertig.

Lasst es Euch gut gehen.

butternut cheesecake

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Die Nebelsuppe heute da draußen lässt nur einen Schluss zu: das ganze braucht viel Kuchen. Anders lässt sich für mich diese volle Novemberdröhnung nicht aushalten.

Somit gibt es heute auch gleich noch den zweiten Teil meiner beiden Butternut Rezepte. Hier ist das süße Exemplar für die Genießerstunden. Das Seelenfutter schlechthin. Denn: Käsekuchen ist nie ein Fehler.

Und vom ersten Teil der herzhaften Art ist ja eh noch eine Menge Schlagsahne übrig, die jetzt verbraucht werden darf. Wie praktisch.
Und zwei dicke Scheiben vom Kürbis konnten vom Hauptgericht auch schon abgeknappst und zur Seite gelegt werden. Dann kann es ja losgehen.

 

Butternut Cheesecake

200 g Butternut Kürbis
schälen (geht prima mit einem kartoffelschäler), würfeln, auf ein Backblech geben und mit
1 TL Zucker und
1TL Rohrohrzucker
bestreuen und im Ofen bei ca. 180 Grad ca. 30 Min. weich garen.

Dann den Kürbis mit
175 g Frischkäse (1 packg)
60 g glutenfreies Mehl
30 g Rohrohrzucker
2 EL Zucker
1 Packung Vanillin Zucker (jetzt einmal kurz abschmecken)
2 Eier und
3/4 Becher Schlagsahne gut verrühren.

Die Masse in eine Tarteform schütten, oder in mehrere kleine, und im vorgeheizten Ofen bei ca. 170 Grad 30 Minuten backen.
Wer will darf sie danach noch mit Puderzucker bestreuen.

 

So lecker sag ich Euch.
Ich muss jetzt auch gleich nochmal nachschauen gehen, ob meine Kürbisschnippselchen schon weich sind. Denn gleich gibt es die zweite Ausgabe des Käsekuchens.
Die erste Charge war einfach auch zu schnell alle. Da überkam mich selbst noch am späten Abend Heißhunger und ich musste! noch einen solchen kleinen Miniverführer aus der Tartelette Form löffeln. Die sind aber auch sooo klein und kaum zu sehen… die verflüchtigen sich einfach so schnell.

Also … ich muss zum Herd. Macht ihr Euch ein recht schönes , vielleicht auch süßes, aber vor allem ein entspanntes Wochenende.

 

Lasst es Euch gut gehen.

 

kürbiszeit

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Es gibt ja eine Menge an Kürbissorten. Und doch greife ich immer wieder zum altbekannten Hokkaido. Teils aus Unkenntnis, wofür die anderen denn zu gebrauchen sind, und teils aus lieber Gewohnheit, weil ich dann weiß das er uns schmeckt.
Aber man soll auch mal gewohnte Pfade verlassen und somit griffen wir letzte Woche das erste Mal zu einem „Butternut“.

Ich fand auch schnell eine Unmenge an Rezepten für diesen Kürbis, die wirklich alle durch die Bank weg sehr appetitlich aussahen. Entschieden habe ich mich dann einmal für eine herzhafte und eine süße Variante, diesen „Butternut“ auf die Geschmacksprobe zu stellen.

Angefangen habe ich mit der herzhaften Variante und habe einen mit Hackfleisch gefüllten Kürbis gemacht.
Das stellt einen erst mal vor eine unlösbare Aufgabe, denn der Butternut hat, im Gegensatz zum Hokkaido, kein so großes Innenleben, welches man aushöhlen und danach wieder füllen kann. Der Butternut ist voller Fleisch und es gibt nur einen geringen Anteil Kerngehäuse zum auslöffeln. Desweiteren ist der Butternut sehr hart und lässt sich auch da nur schwerlich bearbeiten.

Daher kommt er erst mal eine halbe Stunde in den Ofen und wird weich gegart. Das ist im übrigen bei beiden Varianten der Fall. Nach der Ofenzeit lässt er sich so einigermaßen gut aushöhlen. Bedeutet: auch dann ist immer noch Messer- und Muskelkraft gefragt. Aber es ist möglich. Und das ist ja schon mal was.

Hier nun das Rezept:

gefüllter Butternut (2 Portionen)

1/2 Kürbis entkernen, mit
Olivenöl bestreichen,
salzen und pfeffern und in einer Backform
eine halbe Stunde bei ca. 180 Grad garen bis er weich ist. Dann den Kürbis so weit es geht aushöhlen. (Die Kürbisstücke können später mit in die Pfanne gegeben werden.)

In der Zwischenzeit
eine kleine Zwiebel und
eine Knoblauchzehe klein würfeln und mit
etwas Butter in einer Pfanne glasig andünsten.

1/2 (roter) Paprika und
eine Möhre klein schneiden und in die Pfanne geben.
ca. 200g Hackfleisch (rind und schwein gemischt) dazu geben.
Alles gut durchbraten.
Die Kürbisschnitte mit dazu geben. Dann mit
Koriander (gem.)
Kreuzkümmel
Majoran
Thymian und
Paprika (gem.) würzen. Gut verrühren. Mit
Salz und
Pfeffer abschmecken. Dann zum Schluss
1/4 Becher Schlagsahne unterrühren.

Jetzt alles in den ausgehöhlten Kürbis geben und mit
Reibekäse bestreuen.
Dann zurück in den Ofen und backen lassen bis der Käse schön zerlaufen und goldbraun ist.

Bei mir haben nicht alle Zutaten in den Kürbis gepasst. Die kamen dann einfach noch so auf den Teller dazu.
Wissen sollte man vielleicht noch dass die Schale beim Butternut nicht gegessen werden sollte. Aber von dem weichgegarten Kürbis lässt sie sich gut entfernen.
Wir haben dieses Rezept nicht zum letzten Mal gemacht, so viel ist sicher.

Lasst es Euch gut gehen.

 

reformierte brötchen

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Kalt ist es geworden. Der Herbst hat uns fest im Griff.
Ich mag im Moment nur ungern vor die Tür gehen. Dort ist es neblig grau und nass. Der Sturm Herwart – was für ein Name – hat nun auch noch die letzten Blätter von den Bäumen geholt. Das sieht um so mehr kahl und etwas trostlos aus. Nur wenige dieser Blätter trotzten eisern der Kraft des Windes und hielten sich unbeirrt fest, als ob es die Alternative gäbe, dauerhaft am Baum hängen bleiben zu können.

Herwart hat sich ausgetobt und ist weitergezogen, ohne hier größeren Schaden anzurichten. Zum Glück. Wir sahen von drinnen und gut gewärmt dem Spuk gebannt zu und hofften auf baldiges Ende.

Ansonsten brennen im Haus weiche welten jetzt wieder viele Kerzen und wir machen es uns mit reichlich Tee heimelig gemütlich auf dem Sofa. Ich bin mit meinem Schal fast fertig und werde ihn nun sicher auch bald einsetzen können. Die Temperaturen schaffen es ja derzeit nicht mehr über 10 Grad zu klettern.
Nur die Fäden sind noch zu vernähen, aber dazu habe ich im Moment wenig Lust, und daher liegt er erst mal beiseite und wartet sehr geduldig auf seinen Abschluss.

Zur großen Reformationsfeier haben wir es doch noch auf den letzten Drücker geschafft Reformationsbrötchen zu backen. Und das war wirklich gar nicht so sicher abzusehen.

Der erste Backversuch vor mehr als einer Woche nämlich, misslang gründlich. Und dann bin ich schnell demotiviert, wenn etwas nicht gleich gelingt. Dann brauche ich meistens eine gewisse Zeit um einen erneuten Versuch zu starten.
Aber genau eben zum Feiertag gestern wollte ich doch noch welche haben und bekam, mit der großen Hilfe meines Meisters, dann doch noch ein Blech voller leckerer Teilchen.

In der Hoffnung, sie entfalten sich noch von selbst, habe ich sie zwar eingeschnitten, aber nicht weiter geformt. Das hat man nun davon. Sie taten mir nicht den Gefallen, und blieben genau so wie ich sie in den Ofen schob. Nun ja, dann sind sie eben nicht ganz in der ‚Reformationsbrötchenform‚, aber dafür trotzdem äußerst lecker geraten.  Da sehe ich doch gern von der Optik ab.
Ich verstehe sowie so nicht die Diskussion, ob nun vier oder fünf Blätter, als Nachbildung der Lutherrose.? In unseren Breitengraden gab es immer schon die vierteilige Variante. Kein Bäcker hat hier je etwas anderes gebacken. Was immer uns auch die Form sagen will. Vielleicht soll das auch gar ein kleiner atheistischer Einschlag sein und bleiben.

Rezept Reformationsbrötchen

zuerst einen Vorteig machen:
1/2 Würfel Hefe
50 ml lauwarme Milch
1EL Zucker
1EL Mehl (glutenfreies mehl für brot)
glatt rühren.

Warm stellen und warten, bis sich die Masse mindestens verdoppelt hat.
Inzwischen den Backofen auf 50 Grad vorheizen und

250 g Mehl
60 g Zucker
2-3 EL feingehacktes Zitronat
(liebhaber von rosinen können diese mit hineintun)
1/2 Tüte Vanillezucker
vermischen.

In die Mehlmischung den Vorteig geben und mit dem Knethaken zu einem festen Teig verarbeiten, so dass sich dieser vom Schüsselrand löst.

Dabei „schluckweise“
ca. 150 ml warme Milch und
ca. 60 g weiche Butter
hinzugeben.

Die Teilchen als kleine Bällchen formen, es sollten aus der Masse ca. 8 Stück werden.
In den warmen Backofen geben und warten bis die Teilchen sich deutlich vergrößert haben.
Jetzt kurz aus dem Backofen nehmen, dabei den Ofen auf 180 g aufheizen.
Die Brötchen kreuzweise einschneiden, etwas auseinanderdrücken und mit

Konfitüre (himbeer oder erdbeer)
dekorieren und mit
gehobelten oder gehackten Mandeln
bestreuen.

Nun wieder zurück in den Backofen schieben und backen bis diese goldbraun sind. Das dauert ca. 10-15 Minuten.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur anrühren und damit verzieren.

Lasst es Euch gut gehen.